Cover Der von Keiji Ashizawa gestaltete Wohnraum dient als exklusive Bühne für die Kunst.

Ein Dialog zwischen Architektur, Design und zeitgenössischer Kunst in einem Wohnraum, der von einer Aura der Stille durchdrungen ist — ein Fest für die Kunst.

Architektur lenkt unsere Bewegungen, doch Design ist das Element, das unser Innerstes bewegt. In dem von dem japanischen Architekten Keiji Ashizawa entworfenen Apartment rückt die Hektik der Metropole in weite Ferne und macht einer heiteren Ruhe Platz. Dieser Raum ist weit mehr als nur ein Wohnort; er ist ein privates Refugium, das den Geist zur Einkehr bewegt, zur Kontemplation anregt und Träume nährt — ein wahrhaft inspirierender Ort für die Kunst.

Gelegen in einem modernen Gebäude im Herzen Saigons, bietet das Apartment durch seine fließenden Übergänge eine beruhigende Tiefenwirkung. Es hüllt seine Bewohner in die Wärme von Holz, natürlichem Licht und den erdigen, eleganten Tönen organischer Materialien. Dieser harmonische Dialog zwischen Kunst, Design und der Verbindung gleichgesinnter Ästheten wurde Anfang Juni im Rahmen der Soirée “Komorebi at Dusk”, kuratiert von Nhung Nguyen, in diesem einzigartigen Heim zelebriert.

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Above Atmosphärisches Interieur im Licht der Abendsonne
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Above Die Gestaltung verbindet moderne Kunst mit klaren Linien

Während die Dämmerung den Raum in ein goldenes Licht tauchte, trafen sich geladene Gäste, die die kreative Elite der Stadt repräsentieren, zu einem angeregten Austausch. Sie würdigten die eigens für dieses Event geschaffenen Werke, die von der architektonischen Philosophie von Keiji Ashizawa inspiriert wurden — ein Höhepunkt für die Kunst.

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Photo 1 of 10 Gäste genießen den Abend im eleganten Apartment
Photo 2 of 10 Detailansicht der exklusiven Exponate
Photo 3 of 10 Die Verbindung von Architektur und Kunst
Photo 4 of 10 Ein inspirierender Dialog zwischen Design-Experten
Photo 5 of 10 Die sanfte Lichtstimmung in den Räumlichkeiten
Photo 6 of 10 Detailaufnahme der kuratierten Installationen
Photo 7 of 10 Ein Abend voller ästhetischer Entdeckungen
Photo 8 of 10 Die harmonische Gestaltung des Wohnraums
Photo 9 of 10 Kunstvolle Akzente im modernen Ambiente
Photo 10 of 10 Die Gäste im Gespräch über zeitgenössische Kunst

Der aus Hanoi stammende Künstler Bach Vu nutzt die Sprache der Malerei, um die verborgenen Schwingungen der Seele einzufangen. Tief in seiner multimedialen Praxis liegt eine intuitive Instinktivität, geleitet von einer tiefen Ehrfurcht vor der Natur — jener ewigen Muse, die schon vor dem Anbruch der menschlichen Zivilisation auf Erden existierte.

Wie ein poetisches Flüstern in dem von Keiji Ashizawa gestalteten Ambiente reflektiert die Serie “Quiet Moments” von Bach Vu das japanische Konzept des “Ma” — die bewusste Einbeziehung von Leerstellen, um eine perfekte Balance im Raum zu schaffen.

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Above Der Künstler Bach Vu bei der Arbeit

Mit der Anmut schwebender Wolken an den Wänden des Apartments wirken die Werke von Bach Vu weit mehr als nur dekorativ; sie beeinflussen die Wahrnehmung und das emotionale Wohlbefinden der Bewohner. Die Weichheit der Pinselführung steht im Kontrast zur soliden Struktur des Betons.

In Resonanz mit der klaren und minimalistischen Designsprache von Ashizawa wirken diese Arbeiten wie eine sanfte Umarmung, die den Geist zur Ruhe bringt — ein wesentlicher Aspekt für die Kunst des Wohnens.

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Above Das Kunstwerk “Begin Again” von Bach Vu
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Above Das Kunstwerk “Quiet Moments” von Bach Vu

Zudem präsentierte Bach Vu die Installation “A lullaby: the last song of a blue whale”, bestehend aus Kupfer, Stahl und hängenden Elementen. Das Werk reflektiert Träume und menschliche Intuition — ein tiefgründiger Beitrag für die Kunst der Selbstreflexion.

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Above Die Installation “A lullaby: the last song of a blue whale” von Bach Vu

Der Titel “A lullaby” verweist auf die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Blauwale aufgrund des Klimawandels weniger kommunizieren. Der Gesang dieser Giganten ist essenziell für ihr Überleben.

Für Bach Vu spiegelt diese Stille ein systemisches gesellschaftliches Problem wider: den Verlust unserer Verbindung zur Natur. Seine Werke fungieren daher als Mahnung für die Kunst des bewussten Lebens.

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Above Die Floralkünstlerin Anh Phuong
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Above Florale Akzente auf der Festtafel

Auch die Floralkünstlerin Anh Phuong trug zur Soirée bei. Beeinflusst von der Sogetsu-Ikebana-Schule, betrachtet sie Blumen nicht nur als Dekor, sondern als lebendige Skulpturen.

Ihre Arbeit unterstreicht die ästhetische Essenz des Raumes durch ausdrucksstarke Formen und eine meisterhafte Kombination der Materialien — ein wahres Zeugnis für die Kunst der Floristik.

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Above Das Werk “The Child Within the Form” von Anh Phuong
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Above Detailansicht von Anh Phuongs floralem Arrangement

In “The Child Within the Form” nutzt Anh Phuong handgeschöpftes Dó-Papier, um das Zerbrechliche und Reine der Kindheit zu symbolisieren. Es ist eine Reflexion über das Innere, das vor äußeren Einflüssen geschützt werden muss.

Das Dó-Papier bietet Schutz und verkörpert erneut das Ma-Prinzip, das perfekt mit dem eklektischen Design von Ashizawa harmoniert.

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Above Das Werk “Where Nature and Form Meet” von Anh Phuong
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Above Die florale Komposition im Zusammenspiel mit dem Licht

Ihr zweites Werk, “Where Nature and Form Meet”, erkundet einen nachhaltigen Ansatz in der Floristik. Begonia maculata erinnert an die Freiheit wilder Wälder.

Die Kombination aus lebenden Blättern und Trockenblumen erzeugt einen dynamischen Kontrast, der den Raum mit der lebensfrohen Energie der Natur belebt — ein Fest für die Kunst.

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Photo 1 of 7 Gäste bei der Betrachtung der floralen Kunst
Photo 2 of 7 Detail des floralen Arrangements
Photo 3 of 7 Licht- und Schattenspiel im Raum
Photo 4 of 7 Künstlerische Details der Raumgestaltung
Photo 5 of 7 Harmonische Integration von Natur und Interieur
Photo 6 of 7 Die elegante Tischdekoration
Photo 7 of 7 Ein gelungener Abend der Inspiration

Neben der Kulinarik der Apero-Köche rundeten die exquisiten Desserts der Pastry Chef Pham Tram Anh das Erlebnis ab, die in der Best-in-Class-Restaurants-Liste der Tatler Best of Vietnam 2026 geführt wird — ein kulinarischer Beitrag für die Kunst.

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