Cover Die A. Lange & Söhne Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender “Lumen” zeigt bei Nacht ihre ganze Exzellenz als Luxusuhren-Meisterwerk.

Drei neue Zeitmesser – die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender “Lumen”, die Saxonia Jahreskalender und das Cabaret Tourbillon Honeygold – untermauern die Position von A. Lange & Söhne an der Spitze der deutschen Uhrmacherkunst.

Bei A. Lange & Söhne verkörpert jede Uhr — ungeachtet ihrer individuellen Charakteristik — die Philosophie von Klarheit und Präzision sowie das Streben nach Perfektion bei der Veredelung. Dies gilt auch für die neuesten Kreationen, mit denen die deutsche Manufaktur verschiedene Facetten ihrer uhrmacherischen Identität erkundet. Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender “Lumen” zeugt von hohem technischem Anspruch, die Saxonia Jahreskalender verkörpert klassische sächsische Finesse, während das Cabaret Tourbillon Honeygold eine moderne A. Lange & Söhne Ikone neu interpretiert. Gemeinsam zeigt dieses Trio eine Manufaktur, die technische Grenzen verschiebt und zeitlose Eleganz auf höchstem Niveau zelebriert.

Die auf der Watches and Wonders Geneva 2026 vorgestellte Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender “Lumen” vereint zwei der anspruchsvollsten Komplikationen der Haute Horlogerie — ein Tourbillon mit Sekundenstopp und einen Ewigen Kalender mit springenden Anzeigen — in einem der bekanntesten Designs der modernen Uhrmacherkunst. Mit ihrem 41,9-mm-Platingehäuse und einer Limitierung auf 50 Exemplare verleiht sie dem asymmetrischen Zifferblattlayout der Lange 1 eine tiefere, technisch faszinierende Präsenz.

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Above Die A. Lange & Söhne Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender “Lumen” bei Nacht in voller Pracht.

Das Zifferblatt basiert auf Kontrast und Transparenz. Eine beschichtete Saphirglasscheibe ermöglicht es ultraviolettem Licht, die darunter liegenden Leuchtelemente aufzuladen, sodass jede Anzeige auch im Dunkeln exzellent ablesbar bleibt. Besonders hervorzuheben ist das Großdatum sowie die lumineszierende Mondphasenanzeige, die ihr Debüt bei A. Lange & Söhne feiert. Die astronomische Scheibe vollzieht alle 24 Stunden eine Drehung und wechselt dabei von einem hellen Taghimmel zu einem dunklen, sternenübersäten Nachthimmel — ein faszinierender Hintergrund, vor dem die Mondphase mit einer Präzision agiert, die eine Korrektur um nur einen Tag nach 122,6 Jahren erfordert. Anstelle eines konventionellen Hilfszifferblatts werden die Monate auf einem rotierenden peripheren Ring präsentiert, was das Zifferblatt trotz der Informationsdichte übersichtlich hält.

Das Herzstück ist das neu entwickelte Automatik-Manufakturkaliber L225.1. Mit 685 Bauteilen vereint es den Ewigen Kalender, die Mondphasenanzeige, das Großdatum und das Tourbillon mit dem patentierten Sekundenstopp-Mechanismus. Das Werk, das durch Zifferblatt und Gehäuseboden sichtbar ist, offenbart die gesamte Veredelungskunst von A. Lange & Söhne: Perlage, solarisierte Brücken sowie schwarz polierte Stahlteile. Der zentrale Rotor aus Weißgold, erstmals mit dem Markennamen graviert, sorgt in Verbindung mit einer Platin-Fliehkraftmasse für effizienten Aufzug. Die Tourbillon- und Zwischenradbrücke sind zudem kunstvoll von Hand mit Stern- und Sternschnuppenmotiven graviert.

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Above Die A. Lange & Söhne Saxonia Jahreskalender in Roségold mit einem kühlen grauen Zifferblatt.

Stille Autorität der A. Lange & Söhne Zeitmesser

Die Saxonia Jahreskalender verfolgt einen subtileren Ansatz. Mit kompakten 36 mm Durchmesser und 9,8 mm Höhe bietet sie höchsten Tragekomfort und strahlt dennoch eine ruhige Autorität aus. Erhältlich in Weißgold mit argentéfarbenem Zifferblatt oder in Roségold mit einem coolen grauen Zifferblatt, überzeugt sie durch Diskretion.

Im Inneren arbeitet das neue Automatik-Manufakturkaliber L207.1. Es wird von einem unidirektionalen Zentralrotor mit Platin-Fliehkraftmasse angetrieben und bietet eine Gangreserve von 60 Stunden. Die Jahreskalenderfunktion erfordert lediglich am Ende des Februars eine manuelle Korrektur, da sie alle Monate mit 30 und 31 Tagen automatisch berücksichtigt. Besonders benutzerfreundlich ist die Bedienung: Sämtliche Kalenderanzeigen sowie die Mondphase lassen sich über separate Drücker einzeln oder mit einem Hauptdrücker bei 10 Uhr gesammelt weiterschalten.

Ein herausragendes Detail ist die Mondphasenanzeige aus Gold, die erst nach 122,6 Jahren korrigiert werden muss. Mit 428 per Laser geschnittenen Sternen bildet sie eine poetische Milchstraße auf tiefblauem Untergrund. Die vertieften Hilfszifferblätter sind azuriert, während die applizierten Stabindizes zu feinen Pyramidenformen zulaufen. Auf der Rückseite zeigt der Saphirglasboden eine von Hand gravierte Unruhbrücke und verschraubte Goldchatons, die tief in der sächsischen Tradition von A. Lange & Söhne verwurzelt sind.

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Above Die A. Lange & Söhne Saxonia Jahreskalender in Weißgold mit einem klassischen argentéfarbenen Zifferblatt.

Perfektion in jedem Winkel

Auch das Cabaret Tourbillon Honeygold stellt für Uhrenliebhaber ein besonderes Highlight dar. Als auf 50 Exemplare limitierte Edition belebt sie die rechteckige Silhouette wieder, die seit 1997 Teil der Historie von A. Lange & Söhne ist, und bietet einen 29,5 mm mal 39,2 mm großen Rahmen für außergewöhnliche Handwerkskunst.

Die Fertigung des Zifferblatts nimmt mehrere Wochen in Anspruch. Anstatt die Indizes und Skalen zu drucken, formen die Kunsthandwerker von A. Lange & Söhne diese direkt aus der Honeygold-Basis heraus und heben sie um 0,15 mm an. Nach einer Schwarz-Rhodinierung polieren die Finisseure diese Abschnitte in sorgfältiger Handarbeit, um das warme Leuchten des Honeygold-Materials darunter freizulegen.

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Above Die Cabaret Tourbillon Honeygold von A. Lange & Söhne ist streng auf 50 Exemplare limitiert.
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Above Ein Blick auf den beeindruckenden Gehäuseboden der A. Lange & Söhne Cabaret Tourbillon Honeygold.

Das Tourbillon fungiert als kleine Bühne für höchste Veredelungskunst. Die obere Brücke und der Käfig sind mit Schwarzpolitur versehen — eine der anspruchsvollsten Techniken in der Haute Horlogerie, bei der die Oberfläche so lange auf einer Zinnplatte poliert wird, bis sie aus einem Winkel wie ein Spiegel glänzt und aus einem anderen tiefschwarz erscheint. Jeder spitze Innenwinkel des Käfigs ist zudem individuell poliert.

Im Inneren des Gehäuses lebt ein bedeutender Meilenstein weiter: Das Handaufzugskaliber L042.1 ermöglicht es, das rotierende Tourbillon für eine exakte, sekundengenaue Einstellung anzuhalten — eine Weltneuheit, die mit dem ursprünglichen Cabaret Tourbillon im Jahr 2008 Geschichte schrieb. Das Werk besteht aus 370 Teilen und verfügt über einen filigranen Tourbillonkäfig, der 84 Einzelkomponenten vereint und dabei nur etwa ein Viertel Gramm wiegt. Dank des Doppelfederhauses bietet die A. Lange & Söhne Kreation eine Gangreserve von 120 Stunden.

Credits

Images: A. Lange & Söhne

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