Cover “Meine Zusammenarbeit mit Singer war eine Chance, mich wieder mit dieser faszinierenden Welt zu verbinden”, sagt Nicolas Ghesquière von Louis Vuitton.

Eine Armaturenbrettuhr wurde zum Manifest. Zum ersten Mal seit 172 Jahren bringt Louis Vuitton sein gesamtes Savoir-faire in ein Automobil ein – gebaut von dem einzigen Atelier, das bei der Detailverliebtheit ebenso kompromisslos ist wie die Maison selbst.

Manche Kooperationen kündigen sich lautstark an. Diese begann als Flüstern — eine einzelne Armaturenbrettuhr, in Auftrag gegeben bei La Fabrique du Temps von Louis Vuitton, verbaut in einem Fahrzeug, das von Singer neu konzipiert wurde. Was nach einem Jahr unermüdlicher Arbeit entstand, ist nichts Geringeres als ein Manifest: zwei von Grund auf neu aufgebaute Porsche 911. Es ist das erste Mal, dass Louis Vuitton ein Co-Branding-Objekt präsentiert, und für Singer ist es die erste Zusammenarbeit überhaupt mit einer Maison dieser Größenordnung.

“Uns wurde schnell klar, dass diese Zusammenarbeit mit Singer weit über die Personalisierung einzelner funktionaler Elemente des Fahrzeugs hinausgehen könnte”, sagt Jean Arnault, Watch Director bei Louis Vuitton — und personalisiert wurde in der Tat bis ins letzte Detail.

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Above Zum ersten Mal seit 172 Jahren lässt Louis Vuitton sein Savoir-faire in ein Automobil einfließen.
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Above Louis Vuitton kombiniert sein Savoir-faire mit der Ingenieurskunst von Singer, einem Atelier, das ebenso detailversessen ist wie die Maison.

Für Rob Dickinson, den Gründer und Vorstandsvorsitzenden von Singer, war die Zusage eine Selbstverständlichkeit. “Das Konzept des Reisens ist das Herzstück sowohl von Louis Vuitton als auch von Singer”, erklärt er. “Diese Kooperation bot die Möglichkeit, unsere Welten zu vereinen — neues Terrain mit dem 911 zu erkunden und dabei die Handwerkskunst, die Kunstfertigkeit und das menschliche Streben zu würdigen, das beide Unternehmen antreibt.”

Nicht Bequemlichkeit, sondern Besessenheit definierte diese Partnerschaft: Singers Grundsatz —“everything is important”, der seit 2009 an der Wand ihrer Werkstatt steht — fand sein Pendant in einer Maison, die auf denselben Werten basiert.

“Wir waren besessen davon, den exakten Farbton zu treffen, die Rändelung der Schalter und den Winkel jeder einzelnen Naht zu perfektionieren”, so Dickinson. “Alles wurde so lange verfeinert, bis es unseren hohen Standard erfüllte.”

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Above Die Louis Vuitton Keepall, die perfekt zum Porsche 911 Reimagined by Singer - Classic passt.
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Above Eine Lackierung in Safran und Kobaltblau aus dem 170-jährigen Louis Vuitton-Archiv ziert das leichte Carbon-Chassis des 964.

Dieser Standard ist beim “Porsche 911 Reimagined by Singer – Classic” allgegenwärtig. Eine Lackierung in Safran und Kobaltblau, die aus dem 170-jährigen Farbarchiv von Louis Vuitton stammt, umhüllt das leichte Carbon-Chassis des 964. Die Malletage-Prägung, die direkt aus dem Inneren eines LV-Koffers stammt, findet sich auf jedem Sitz wieder. Ein maßgefertigter Dachträger nimmt ein handgefertigtes Louis Vuitton-Surfbrett oder ein Paar Alpine-Skier auf. Nichts davon ist reines Dekor.

Unter der Karosserie arbeitet ein 4,0-Liter-Saugmotor mit sechs Zylindern, gekoppelt an ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Keramikbremsen für echte Dynamik. Der Instinkt dahinter reicht weit zurück: Dickinson erinnert sich noch immer an einen grünen 911 Targa, der den Käfer seines Vaters auf einer französischen Autobahn überholte — Jahrzehnte bevor Louis Vuitton jemals involviert war.

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Above Der Porsche 911 Reimagined by Singer - Classic Turbo besticht durch seine weiße Calcaire-Lutétien-Lackierung und edles Interieur.
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Above Das Engagement von Nicolas Ghesquière bei diesem Projekt spiegelt sich in jedem Detail wider, wie der exklusive Leder-Patch am Lenkrad beweist.
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Above Die Louis Vuitton Noé, deren Leder für die Innenausstattung des Porsche 911 Reimagined by Singer verwendet wurde.
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Above Die Louis Vuitton Helm-Tasche in den ikonischen Farben Safran und Kobaltblau passend zum Porsche 911.

Das Gegenstück schlägt eine andere Richtung ein. Der “Porsche 911 Reimagined by Singer – Classic Turbo”, inszeniert von Nicolas Ghesquière, dem Artistic Director der Damenkollektionen von Louis Vuitton, ersetzt Malletage durch die Sprache des Meeres: eine weiße Calcaire-Lutétien-Karosserie, ein Wal-Heckspoiler und cognacfarbenes Leder kombiniert mit Teakholz in Bootsbau-Qualität. Ein 3,8-Liter-Biturbo-Sechszylinder verleiht ihm enorme Power, während Goldakzente bei Nacht Uhr und Rückleuchten betonen. Sogar der Schalthebel ist ein echtes Louis Vuitton-Stück, gefertigt aus dem Leder der Noé-Tasche. “Meine Zusammenarbeit mit Singer war eine Chance, mich wieder mit dieser faszinierenden Welt zu verbinden”, so Ghesquière — ein Gefühl, das in das Leder-Patch eingestickt ist, welches er auf jedem Lenkrad hinterlässt.

Louis Vuitton beließ es nicht nur beim Armaturenbrett. Jedes Fahrzeug wird mit einer eigenen Kapselkollektion ausgeliefert: eine Rennjacke aus Millésime-Leder, farblich auf die Sitze abgestimmt, und eine Tambour-Automatikuhr, die neben dem Schalthebel befestigt werden kann — beide in einer Coffret Trésor aufbewahrt, die 1896 von Georges Vuitton entworfen wurde.

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Above Der Louis Vuitton Bisten 80 Koffer und die Keepall sind eine Hommage an die Porsche 911-Kooperation.
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Above Rob Dickinson, Gründer von Singer, betont die gemeinsame Obsession für höchste Qualität und jedes kleinste Detail.

Zwei Fahrzeuge, ein unermüdlicher Standard: “Mit den Besten der Welt zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen, treibt uns an”, sagte Dickinson zu Beginn über die Partnerschaft — und die beiden Porsche 911 beweisen eindrucksvoll, dass Louis Vuitton exakt diesen Antrieb liefert.

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