Two angled concrete volumes, perforated with Najdi-inspired triangular openings, make up Arup’s National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)
Cover Ein herausragender Prix Versailles Preisträger: Die National Museum Station in Riad von Arup überzeugt durch ihre vom Tuwaiq-Gebirge inspirierte Form.
Two angled concrete volumes, perforated with Najdi-inspired triangular openings, make up Arup’s National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)

Von einer Anish-Kapoor-Skulptur, die 48 Meter tief unter Neapel führt, bis zu einer Station in Riad, die in ein von den Tuwaiq-Bergen inspiriertes Gitterwerk gehüllt ist: Sieben Verkehrsknotenpunkte aus fünf Ländern stehen auf der Liste der Prix Versailles 2026.

Am 28. September 2026 gab der Prix Versailles seine Liste der weltweit schönsten Bahnhöfe 2026 bekannt und zeichnete sieben Passagierstationen in Australien, Frankreich, Italien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten aus. Zu den Preisträgern zählen zwei Stationen der Riad-Metro, U-Bahn-Stationen in Rom und Neapel, der erweiterte Bahnhof Lyon Part-Dieu, eine Melbourne-Station am Metro-Tunnel sowie ein Transitknotenpunkt am Los Angeles International Airport. Drei der sieben Stationen werden am 10. Dezember im Hauptsitz der UNESCO in Paris mit einem Welttitel (Prix Versailles, Interieur oder Exterieur) ausgezeichnet.

Ein Großteil der diesjährigen Auswahl befindet sich weit unter Straßenniveau. Monte Sant’Angelo in Neapel erreicht 48 Meter Tiefe, Colosseo-Fori Imperiali in Rom erstreckt sich über 30 Meter tief auf vier Ebenen und die tiefsten Bahnsteige der National Museum Station in Riad liegen 33 Meter unter der Erde. Mehrere Projekte greifen lokale Referenzen auf, darunter Lyons überdachte Traboules, die Brunnen des antiken Roms, Najdi-Dreiecksmotive und die Wadis der arabischen Wüste. Jérôme Gouadain, Generalsekretär des Prix Versailles, betonte, dass die Preisträger beweisen, dass “Passagierstationen des 21. Jahrhunderts Brücken in eine erstrebenswertere Zukunft sein können”.

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Town Hall Station, Melbourne, Australien – Ein herausragender Prix Versailles Knotenpunkt

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Photo 1 of 2 Der City-Square-Eingang zur Town Hall Station in Melbourne von Hassell, RSHP und WW+P befindet sich unter einem gläsernen Vordach, das von verzweigten Stahlsäulen getragen wird.
Photo 2 of 2 In der Haupthalle unter dem City Square verzweigen sich weiße, baumartige Säulen auf Steinsockeln zu einer facettierten Decke.
The City Square entrance to Town Hall Station in Melbourne by Hassell, RSHP and WW+P sits beneath a glass canopy held up by branching steel columns (Photo: Jim Stephenson
In the concourse beneath City Square, white tree-like columns on stone bases branch into a faceted ceiling (Photo: Peter Bennetts)

Hassell, RSHP und WW+P entwarfen die Town Hall Station, die unter der Swanston Street in Melbournes historischem Zentrum liegt. Acht baumartige Säulen stützen das Vordach. Über den ungewöhnlich breiten Bahnsteigen erheben sich kupferfarbene Gewölbedecken bis auf zehn Meter Höhe. Die Station teilt sich mit der benachbarten State Library Station eine “trinokulare” Struktur, bei der sich drei Tunnel zu großen offenen Hallen kreuzen.

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Photo 1 of 2 Orangerote Rippen wölben sich über die Bahnsteige der Town Hall Station, während eine Reihe von Pendelleuchten die Mitte des Bahnhofs in Melbourne betont.
Photo 2 of 2 Eine Rolltreppenanlage führt von der Haupthalle zum Ausgang an der Collins Street in der Town Hall Station in Melbourne.
Orange-red ribs arch over the platforms at Town Hall Station, with a column of pendant lights running along the centre of the Melbourne station (Photo: Jim Stephenson)
A bank of escalators rises from the concourse towards the Collins Street exit at Town Hall Station in Melbourne (Photo: Peter Bennetts)

Kunstwerke durchziehen beide Stationen. Maree Clarkes Werk “Barerarerungar” säumt den Eingang am Federation Square, und Danie Mellors “Forever” ziert die Glasfassade der State Library. Diese preisgekrönte Architektur im Rahmen des Prix Versailles spiegelt sich in den Tracks von Clarke wider, die sich über alle fünf neuen Stationen des Metro-Tunnels erstrecken.

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Lyon Part-Dieu Station, Lyon, Frankreich

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Stainless steel columns hold up a canopy of hexagonal metal panels over the lower level of Place Charles Béraudier, the two-level square outside Lyon Part-Dieu Station (Photo: Romuald Nicolas)
Above Edelstahlsäulen tragen ein Vordach aus hexagonalen Metallpaneelen über der unteren Ebene des Place Charles Béraudier vor dem Bahnhof Lyon Part-Dieu.
Tatler Asia
A looping ramp connects the levels of the bicycle parking garage beneath Place Charles Béraudier, France’s largest, with separate bays for cargo bikes (Photo: Romuald Nicolas)
Above Eine geschwungene Rampe verbindet die Ebenen des Fahrradparkhauses unter dem Place Charles Béraudier, dem größten seiner Art in Frankreich, mit separaten Stellplätzen für Lastenräder.
Stainless steel columns hold up a canopy of hexagonal metal panels over the lower level of Place Charles Béraudier, the two-level square outside Lyon Part-Dieu Station (Photo: Romuald Nicolas)
A looping ramp connects the levels of the bicycle parking garage beneath Place Charles Béraudier, France’s largest, with separate bays for cargo bikes (Photo: Romuald Nicolas)

Lyon Part-Dieu gehört zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Europas für umsteigende Passagiere. Im Laufe der Jahre ist er auch zu einer beliebten Abkürzung zwischen verschiedenen Stadtvierteln geworden, was in Lyon, wo Menschen alltäglich durch Gebäude gehen, um Straßen zu verbinden, üblich ist. Die Architekten AREP und L’AUC haben den Bahnhof im Zuge einer zehnjährigen Umbauphase vergrößert und neue Durchgänge geschaffen, was dem Standort eine Nominierung für den Prix Versailles einbrachte.

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Photo 1 of 2 Treppen und Rolltreppen unter dem hexagonalen Vordach verbinden den unteren Platz mit der Bahnhofshalle von Lyon Part-Dieu.
Photo 2 of 2 In der Abenddämmerung spiegelt sich die beleuchtete Unterseite des kreisförmigen Vordachs in den hexagonalen Paneelen am Eingang des Bahnhofs Gare de Lyon Part-Dieu.
Stairs and escalators under the hexagonal canopy connect the lower square to the station concourse at Lyon Part-Dieu (Photo: Romuald Nicolas)
At dusk, the lit underside of the circular canopy reflects in its hexagonal panels at the entrance to Gare de Lyon Part-Dieu (Photo: Romuald Nicolas)

Der Place Charles Béraudier beherbergt nun Frankreichs größtes Fahrradparkhaus. Die Galerie, die ebenfalls nach dem Platz benannt ist, ist 210 Meter lang, 15 Meter hoch und öffnet sich zu neuem öffentlichem Raum. Das Design lehnt sich an die Traboules an, die versteckten Passagen in den Bezirken Vieux-Lyon und Croix-Rousse.

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Colosseo-Fori Imperiali Station, Rom, Italien

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Ticket gates lead to a gold-framed enclosure of stairs and escalators down to the platforms at Colosseo-Fori Imperiali Station in Rome (Photo: Metro C)
Above Ticket-Schleusen führen zu einem goldgerahmten Bereich mit Treppen und Rolltreppen, die zu den Bahnsteigen der Station Colosseo-Fori Imperiali in Rom hinabführen.
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Passengers changing lines at Colosseo-Fori Imperiali Station in Rome can see the Colosseum through an angled oculus cut into the concrete (Photo: Aldo Magnani / Casalgrande Padana)
Above Fahrgäste, die in der Station Colosseo-Fori Imperiali umsteigen, können durch ein angewinkeltes Oculus im Beton einen Blick auf das Kolosseum erhaschen.
Ticket gates lead to a gold-framed enclosure of stairs and escalators down to the platforms at Colosseo-Fori Imperiali Station in Rome (Photo: Metro C)
Passengers changing lines at Colosseo-Fori Imperiali Station in Rome can see the Colosseum through an angled oculus cut into the concrete (Photo: Aldo Magnani / Casalgrande Padana)

Die Station liegt am Schnittpunkt der römischen U-Bahn-Linien B und C. Sie erstreckt sich über vier Ebenen und erreicht eine Tiefe von mehr als 30 Metern. Archäologische Funde, die während des Baus entdeckt wurden, sind in einem Museumsbereich ausgestellt, der vom Archäologischen Park des Kolosseums und der Sapienza-Universität gestaltet wurde. Ein wahrer Anwärter für den Prix Versailles.

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Photo 1 of 3 Ein Eingang auf Straßenniveau der Station Colosseo-Fori Imperiali liegt dem Kolosseum an der Via dei Fori Imperiali gegenüber.
Photo 2 of 3 Rolltreppen und Treppen kreuzen ein goldfarbenes Metallgerüst, während sie die vier Ebenen der Station Colosseo-Fori Imperiali in Rom durchlaufen.
Photo 3 of 3 Bronzene Gefäße, die während der Bauarbeiten aus antiken Brunnen geborgen wurden, hängen in gläsernen Vitrinen an einer Wand aus Steinblöcken.
A street-level entrance to Colosseo-Fori Imperiali Station faces the Colosseum across Via dei Fori Imperiali (Photo: Metro C)
Escalators and stairs cross through a gold-toned metal framework as they descend through the four levels of Colosseo-Fori Imperiali Station in Rome (Photo: Aldo Magnani / Casalgrande Padana)
Bronze vessels recovered from ancient wells during construction hang in glass display cylinders against a wall of stone blocks (Photo: Pasquale Gentile)

Antike Brunnen dienen als organisierendes Motiv, während Licht und Schatten genutzt werden, um die Schichten des römischen Felsgesteins freizulegen. Auf ihrem Weg zu den Bahnsteigen steigen die Fahrgäste an diesen geologischen Schichten vorbei. Auf der Umsteigeebene rahmt ein Oculus den Blick auf das darüber liegende Kolosseum ein.

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Monte Sant’Angelo Station, Neapel, Italien

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Anish Kapoor’s corten steel entrance to Monte Sant’Angelo Station sits on a paved plaza in Naples (Photo: Amedeo Benestante @ Anish Kapoor)
Above Der von Anish Kapoor entworfene Eingang aus Cortenstahl zur Station Monte Sant’Angelo befindet sich auf einem gepflasterten Platz in Neapel.
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Below ground, an escalator and staircase run beneath the deliberately rough walls and ceiling of Monte Sant’Angelo Station in Naples (Photo: Mallardo)
Above Unter der Erde verlaufen Rolltreppen und Treppen unterhalb der bewusst rauen Wände und Decken der Station Monte Sant’Angelo in Neapel.
Anish Kapoor’s corten steel entrance to Monte Sant’Angelo Station sits on a paved plaza in Naples (Photo: Amedeo Benestante @ Anish Kapoor)
Below ground, an escalator and staircase run beneath the deliberately rough walls and ceiling of Monte Sant’Angelo Station in Naples (Photo: Mallardo)

Anish Kapoor entwarf Monte Sant’Angelo gemeinsam mit den Architekturbüros Future Systems und AL_A – ein Projekt, das vor über 20 Jahren begann. Zwei monumentale Eingänge aus Cortenstahl und Aluminium führen unter die Erde und erinnern an den Vesuv, eine Höhle und die Legende der Sibylle von Cumae.

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Passengers ride the escalators up through the corten steel entrance of Monte Sant’Angelo Station towards the sky in Naples (Photo: @Anish Kapoor)
Above Fahrgäste fahren auf Rolltreppen durch den Eingang aus Cortenstahl der Station Monte Sant’Angelo in Neapel in Richtung Himmel.
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Two tracks run between the concrete platforms of Monte Sant’Angelo, the first station to open on Naples Metro Line 7 (Photo: Amedeo Benestante @ Anish Kapoor)
Above Zwei Gleise verlaufen zwischen den Betonbahnsteigen von Monte Sant’Angelo, der ersten Station, die auf der Metrolinie 7 in Neapel eröffnet wurde.
Passengers ride the escalators up through the corten steel entrance of Monte Sant’Angelo Station towards the sky in Naples (Photo: @Anish Kapoor)
Two tracks run between the concrete platforms of Monte Sant’Angelo, the first station to open on Naples Metro Line 7 (Photo: Amedeo Benestante @ Anish Kapoor)

Im Inneren erstrecken sich die bewusst rauen Wände und Decken bis in eine Tiefe von 48 Metern. Die Station ist die erste, die auf der Linie 7 eröffnet wurde und umfasst 6.500 Quadratmeter. Sie bedient den Campus Monte Sant’Angelo der Federico-II-Universität und die westlichen Stadtviertel Neapels im Kontext des Prix Versailles.

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National Museum Station, Riad, Saudi-Arabien

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Photo 1 of 3 Ein verglaster Eingang unter einem goldfarbenen, facettierten Vordach bildet die National Museum Station, den Knotenpunkt für die blaue und grüne Linie der Metro in Riad.
Photo 2 of 3 Zwei angewinkelte Betonvolumen, durchbrochen von dreieckigen Öffnungen nach Najdi-Art, bilden die vom Prix Versailles gewürdigte National Museum Station von Arup in Riad.
Photo 3 of 3 Tageslicht fällt von oben durch das Atrium der National Museum Station von Arup in Riad.
A glazed entrance sits beneath a gold-toned faceted canopy at National Museum Station, the interchange for the Riyadh Metro’s Blue and Green Lines (Photo: Hufton+Crow)
Two angled concrete volumes, perforated with Najdi-inspired triangular openings, make up Arup’s National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)
Daylight from above falls through the atrium of Arup’s National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)

Entworfen von Arup, dient die National Museum Station als Tor zum Nationalmuseum und zum historischen Zentrum Riads. Ihr Äußeres ist eine Betonschale, die der Topographie des Tuwaiq-Gebirges nachempfunden ist. Dreieckige Öffnungen, inspiriert durch die Najdi-Architektur, durchschneiden die Schale und legen ein blaues Interieur frei.

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Escalators and stairs run alongside a wall of faceted blue panels inside National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)
Above Rolltreppen und Treppen verlaufen entlang einer Wand aus facettierten blauen Paneelen im Inneren der National Museum Station in Riad.
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Seen from below a glass floor, a triangular light well lined with white and gold faceted panels rises towards a skylight (Photo: Hufton+Crow)
Above Von unterhalb eines Glasbodens betrachtet, erstreckt sich ein dreieckiger Lichtschacht, der mit weißen und goldenen facettierten Paneelen ausgekleidet ist, bis zu einem Oberlicht.
Escalators and stairs run alongside a wall of faceted blue panels inside National Museum Station in Riyadh (Photo: Hufton+Crow)
Seen from below a glass floor, a triangular light well lined with white and gold faceted panels rises towards a skylight (Photo: Hufton+Crow)

Die Station liegt neben einem Busbahnhof, dessen Form an ein Beduinenzelt erinnert. Im Inneren säumen blaue Wände ein natürlich beleuchtetes Atrium, das zu den Bahnsteigen führt, die 33 Meter unter der Erde liegen. Die Station dient als Umsteigepunkt für die blaue und grüne Linie der Riad-Metro.

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Western Station, Riad, Saudi-Arabien

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Photo 1 of 3 In der Abenddämmerung rahmen zwei Bögen, verkleidet mit sandfarbenen Paneelen, den Haupteingang der Western Station in Riad ein.
Photo 2 of 3 In der Abenddämmerung rahmen zwei Bögen, verkleidet mit sandfarbenen Paneelen, den Haupteingang der Western Station in Riad ein.
Photo 3 of 3 Die von Dünen inspirierten Dächer der Western Station von Omrania in Riad krümmen sich über einem verglasten Eingang.
At dusk, two arches clad in faceted sand-coloured panels frame the main entrance of Western Station in Riyadh (Photo: Omrania)
At dusk, two arches clad in faceted sand-coloured panels frame the main entrance of Western Station in Riyadh (Photo: Omrania)
The dune-inspired roofs of Omrania’s Western Station in Riyadh curve over a glazed entrance (Photo:Omrania)

Omrania entwarf die Western Station auf dem Gelände eines ehemaligen Open-Air-Marktplatzes und bewahrte die öffentliche Nutzung des Landes. Geschäfte, eine Moschee und Fußgängerzonen umgeben die Gleise. Die Station besteht aus zwei langen Volumen unter wellenförmigen Dächern, die von Wüstendünen inspiriert sind.

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At night, lights trace the undulating roofs and planted plazas of Western Station, Omrania’s Prix Versailles Most Beautiful Stations 2026 laureate in Riyadh (Photo: Omrania)
Above Nachts zeichnet Licht die geschwungenen Dächer und begrünten Plätze der Western Station nach, eine Prix Versailles-Preisträgerin in Riad.
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Ribs in the ceiling run the length of a glazed concourse at Western Station in Riyadh, where full-height windows overlook the surrounding site (Photo: Omrania)
Above Rippen an der Decke verlaufen über die gesamte Länge der verglasten Haupthalle der Western Station in Riad, wo raumhohe Fenster den Blick auf das umliegende Gelände freigeben.
At night, lights trace the undulating roofs and planted plazas of Western Station, Omrania’s Prix Versailles Most Beautiful Stations 2026 laureate in Riyadh (Photo: Omrania)
Ribs in the ceiling run the length of a glazed concourse at Western Station in Riyadh, where full-height windows overlook the surrounding site (Photo: Omrania)

Die Kurven schaffen schattige Übergänge, durch die Licht und Luft frei in die Gebäude strömen können. Ein Passagen-Design, das einem Wadi – einem saisonalen Flussbett – nachempfunden ist, verbindet die beiden Strukturen. Die Station fungiert als multimodaler Knotenpunkt und wichtige Haltestelle auf der orangen Linie der Riad-Metro. Ihre Züge verkehren auf einem Viadukt entlang des Geländes und sind von den Plätzen und Gärten darunter sichtbar.

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LAX/Metro Transit Centre, Los Angeles, Vereinigte Staaten

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Photo 1 of 2 Bepflanzte Beete und Gehwege ziehen sich durch die Mitte des Busplatzes am LAX/Metro Transit Center in Los Angeles, mit Busbuchten auf beiden Seiten unter langen Vordächern.
Photo 2 of 2 In der Abenddämmerung bedecken Solarpaneele das Dach eines zentralen Pavillons auf dem Busplatz des LAX/Metro Transit Center, zwischen zwei langen, beleuchteten Vordächern.
Planted beds and walkways run down the centre of the bus plaza at the LAX/Metro Transit Center in Los Angeles, with bus bays on either side under long canopies (Photo: Jason O’Rear)
At dusk, solar panels cover the roof of a central pavilion in the bus plaza of the LAX/Metro Transit Center, between two long, lit canopies (Photo: Jason O’Rear)

Grimshaw Architects entwarfen das LAX/Metro Transit Centre zusammen mit Gruen Associates. Es verbindet die C- und K-Linien der Metro, 16 Buslinien, einen regionalen Fahrradknotenpunkt und die zukünftigen automatisierten Flughafen-Pendlerbahnen. Geschwungene Vordächer und Glasdecken überdachen die Bahnsteige.

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Photo 1 of 3 Eine weiße skulpturale Installation hängt unter dem gerippten Vordach der oberen Haupthalle am LAX/Metro Transit Center in Los Angeles.
Photo 2 of 3 Eine Öffnung zwischen den beiden Vordachflügeln rahmt ein Flugzeug während des Landeanflugs über dem Zwischengeschoss des LAX/Metro Transit Center ein.
Photo 3 of 3 Ein Flugzeug zieht über das LAX/Metro Transit Center hinweg, während Fahrgäste die obere Halle unter geschwungenen Vordächern und einem gerippten Glasdach überqueren.
A white sculptural installation hangs beneath the ribbed canopy of the upper concourse at the LAX/Metro Transit Center in Los Angeles (Photo: Jason O’Rear)
An opening between the two canopy wings frames a plane on its approach above the mezzanine of the LAX/Metro Transit Center in Los Angeles (Photo: Jason O’Rear)
A plane passes overhead as passengers cross the upper concourse of the LAX/Metro Transit Center in Los Angeles, beneath sweeping canopies and a ribbed glass roof(Photo: Jason O’Rear)

Natürliche Belüftung und Markisen reduzieren die Klimatisierung auf ein Minimum, während Solarpaneele etwa die Hälfte des Energiebedarfs im Innenbereich decken. Die offene, leichte Struktur bildet einen starken Kontrast zum umliegenden Beton-Autobahnnetz.

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Jennifer Choo
Regionaler Chefredakteur von Tatler Homes, Tatler Malaysia
Tatler Asia

Jennifer Choo ist Regionalchefredakteurin von Tatler Homes und berichtet über Architektur, Inneneinrichtung und Kunst in ganz Asien. Von Malaysia aus betreut sie die regionalen Inhalte zu luxuriösem Wohndesign und zeitgenössischen Kunstsammlungen. Die Juristin, die sich jedoch ihrer Leidenschaft für Design widmete, leitete zuvor namhafte Designpublikationen und arbeitete als Interior-Stylistin und Kunstberaterin für Bauträger, Designbüros und Privatkunden.