Cover Erleben Sie die exquisiten Kreationen aus dem neuen Frühlingsmenü im Restaurant A.

Im Frühling 2026 führt Chefkoch Alain das Team des Restaurant A zurück zu den Wurzeln der französischen Haute Cuisine. Mit den traditionsreichen fünf Grundsaucen als Herzstück kreiert er ein wahrhaftes Frühlingsfest des zeitgenössischen asiatischen Fine Dining.

Das Frühlingsmenü 2026 “Foundations in Bloom” im Restaurant A — ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und gelistet in den 2025 Tatler Best Top 20 — ist offiziell lanciert! In dieser Saison führt Chefkoch Alain sein Team zurück zu den tiefsten Wurzeln der französischen Kulinarik. Inspiriert von den fünf klassischen Grundsaucen (Béchamel, Velouté, Espagnole, Hollandaise und Sauce Tomate), verwebt er Frühlingsgemüse, junge Sprossen und zarte Blüten zu einem meisterhaften Frühlingsfest des zeitgenössischen asiatischen Fine Dining.

Anstatt lediglich Klassiker zu kopieren, präsentiert der Chefkoch in dieser Saison zeitgemäße Interpretationen, die auf einem soliden handwerklichen Fundament ruhen. Chefkoch Alain interpretiert die Kunst der fünf Grundsaucen neu, um das Verständnis der französischen Küchentradition innerhalb seines Teams zu vertiefen. Er ist überzeugt: “Nur durch ein makelloses technisches Fundament können auf dem Weg der Innovation wahrhaft unverwechselbare Kreationen entstehen.”

Darüber hinaus kündigte Chefkoch Alain den Start einer exklusiven Asien-Tour an. Die erste Station ist ein Four-Hands-Dinner auf Einladung des Drei-Sterne-Restaurants Caprice. Im April wird zudem das Team des renommierten Restaurants Potager aus Kuala Lumpur unter der Leitung von Chefkoch Masashi in Taiwan zu Gast sein. Geplant ist ein viertägiges, limitiertes kulinarisches Event, das sowohl in Taipeh als auch in Kuala Lumpur stattfinden wird.

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Nachhaltige Amuse-Bouches

Tatler Asia
Above Das klassische essbare Korken-Amuse-Bouche im Restaurant A präsentiert sich nun in der Geschmacksrichtung Blumenkohl und Comté-Käse. (Foto: Eugenia Yang)
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Above Das zweite Amuse-Bouche präsentiert Lachs mit Sauerampfer, meisterhaft zubereitet nach der klassischen Chaud-froid-Technik. (Foto: A)

Die Amuse-Bouches des Frühlingsmenüs “Foundations in Bloom” im Restaurant A folgen der bewährten Philosophie des Chefkochs und eröffnen die Sinne schrittweise durch eine ausgewogene Komposition aus salzig, süß, sauer, bitter, scharf und umami. Das charakteristische essbare Korken-Gebäck wird in dieser Saison mit Blumenkohl und Comté-Käse gefüllt. Eine elegante Mornay-Sauce (eine Ableitung der klassischen Béchamel) sorgt für eine herzhafte Note, verfeinert mit Blumenkohlpüree, Mandelstreuseln und geräuchertem Kaviar. Das zweite Häppchen widmet sich dem Lachs mit Sauerampfer, zubereitet in der raffinierten Chaud-froid-Technik. Der neuseeländische Königslachs wird schonend mit weißer Miso-Paste sous-vide gegart, bis er eine zartschmelzende Textur erreicht. Umhüllt wird er von einem milchigen Gelee aus Wermut, Kumquat und Champagner. Eine subtile Osmanthus-Sauce balanciert die Säure perfekt aus, begleitet von einer erfrischenden, kalten Blumenkohlsuppe.

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Above Ein Amuse-Bouche, das die bittere Geschmacksnote elegant in Szene setzt: Wagyu-Rind mit geröstetem Brokkoli. (Foto: A)
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Above Jakobsmuschel-Ceviche mit Limette, das durch eine leuchtende Säure und eine subtile Schärfe besticht. (Foto: A)

Darauf folgen Amuse-Bouches, die durch leuchtende Säure und pikante Schärfe bestechen. Chefkoch Alain mariniert rohe Jakobsmuscheln mit Jalapeños, Orangen und Limetten. Kombiniert mit Kohlrabi und Gurke formt er daraus eine filigrane, essbare Blume, die am Gaumen eine spannungsvolle Säure entfaltet. Die bittere Komponente wird durch ein exquisites Törtchen mit Wagyu-Rind repräsentiert. Hierbei verschmelzen gerösteter Brokkoli und Pistazien zu einer edlen Bitternote. Das Wagyu wird in zwei Texturen — als Carpaccio und als Tatar — kunstvoll geschichtet. Gekrönt von einem leichten Parmesan-Schaum und umhüllt von einer zarten Rindfleischscheibe mit Oliven, entsteht ein tiefgründiges Aromenspiel aus herber Kräuternote und zartschmelzendem Fett.

Leuchtendes Orange: Eggs Benedict neu interpretiert

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Above Ein raffiniertes Muffin-Häppchen aus leuchtend orangefarbenem Mimolette-Käse, begleitet von einem Ringelblumen-Rettich-Salat, der die natürliche Süße der Krabbe mit feinen Zitrusnoten unterstreicht. (Foto: A)

Die Sauce Hollandaise ist die hohe Kunst der Emulsion aus Eigelb und Butter. Chefkoch Alain nutzt das natürliche Karotin von Karotten, um den satten Farbton des Eigelbs nachzuahmen, und verleiht der Sauce durch die Espuma-Technik eine wolkenähnliche Leichtigkeit. Dazu serviert er eine Madeleine aus Maismehl und Mimolette-Käse, die an einen klassischen Muffin erinnert. Der Chefkoch spielt hierbei meisterhaft mit der Metapher des Eies: Er ersetzt das traditionelle Hühnerei durch marinierten Lachsrogen. Die komplexe Säure von Blutorangen und Sushi-Ingwer durchbricht gekonnt die ansonsten üppige Schwere einer klassischen Hollandaise.

Milchiges Weiß: Spargel mit einem Hauch von Mokka

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Above In dieser Saison kreiert Chefkoch Alain eine rein pflanzliche Interpretation der klassischen Béchamelsauce für sein meisterhaftes weißes Salatgericht. (Foto: Eugenia Yang)

Traditionell wird die Béchamel — die Königin der fünf Grundsaucen — aus einer hellen Mehlschwitze und Milch zubereitet und dient als samtige Basis für unzählige Klassiker. Im weißen Salatgericht dieser Saison im Restaurant A wagt Chefkoch Alain den Schritt zu einer leichteren, rein pflanzlichen Variante auf Kokosmilchbasis. Er kombiniert knackig-süßen weißen Spargel mit den delikat-cremigen weißen Garnelen aus der japanischen Toyama-Bucht. Abgerundet durch Holunderblütenessig und fermentierte taiwanesische Cordia-Beeren (Pobuzi), entsteht unweigerlich eine geschmackliche Brücke zur asiatischen Gaumentradition. Einige subtile Tropfen weißen Kaffeeöls harmonieren perfekt mit dem saftigen Spargel und den Garnelen, und formen einen modernen, eleganten und zurückhaltenden Salat.

Strahlendes Grün: Frühlingshuhn-Frikassee mit Chrysanthemen

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Above Das Hühnchen-Soufflé wird bei niedriger Temperatur in einer Chrysanthemensauce schonend gegart. Die seidige Textur entsteht hier nicht durch Fett, sondern durch die präzise Struktur von Pflanzen und Gewürzen. (Foto: Eugenia Yang)

Die Velouté, eine elegante Ableitung der Béchamel, erhält ihre charakteristische Bindung klassischerweise durch eine Mehlschwitze und tierischen Fond. In dieser Saison stellt sich Chefkoch Alain der Herausforderung einer vollständig stärkefreien Zubereitung. Durch die geschickte Nutzung der Pflanzenfasern von Frühlingschrysanthemen und präzises Mixen und Passieren erzielt er eine physikalische Emulsion, die absolut seidenweich anmutet. Der Star dieses Gerichts ist ein zartes Stubenküken-Soufflé mit einer Textur, die fast an Zuckerwatte erinnert. Begleitet von einer harmonischen Komposition aus geschmortem, rohem und blanchiertem Gemüse definiert diese Kreation den Gipfel des gesunden und pflanzenbasierten Genusses neu.

Blütengelb: Bouillabaisse-Fischkreation

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Above Die geometrische Ästhetik von gelber Zucchini und Zucchiniblüten in Kombination mit frischem Fisch macht dieses Gericht zum lebendigsten und farbenfrohsten Highlight des Frühlingsmenüs. (Foto: Eugenia Yang)

Bei diesem Gericht wird die klassisch leuchtend rote Sauce Tomate in ein strahlendes Goldgelb verwandelt, das an die mediterrane Sonne erinnert. Der Chefkoch wählt dafür gelbe Tomaten mit dezenter Säure und klares Tomatenwasser, und vereint diese mit einer klassischen Bouillabaisse. Durch den gezielten Einsatz von Safran und Anisschnaps wird die oft rustikal anmutende Tomatensauce auf das Niveau anspruchsvoller Haute Cuisine gehoben. Gleichzeitig demonstriert die Verwendung von Fischabschnitten für die Sauce den tiefen Respekt vor der französischen Küchentradition der vollständigen Verwertung und des Zero-Waste-Prinzips.

Kirschblütenrosa: Geschmortes Lamm mit Rettich

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Above Chefkoch Alain verwandelt die traditionell dunkle Espagnole kunstvoll in ein transparentes, romantisches Kirschblütenrosa. (Foto: Eugenia Yang)

Zum Hauptgang serviert das Restaurant A Lammfleisch in Begleitung der Espagnole — jener Grundsauce, die für ihre immense geschmackliche Tiefe und samtige Textur berühmt ist. Traditionell erfordert sie ein stundenlanges Auskochen gerösteter Rinderknochen, um eine dichte, fleischige Basis zu schaffen. Chefkoch Alain geht jedoch einen neuen Weg: Er brät Schalotten, rote Zwiebeln und Wassermelonenrettich bei niedriger Temperatur und nutzt aromatische Pilze anstelle von Knochen. So extrahiert er eine pflanzliche Umami-Note, die die geschmackliche Tiefe der klassischen Sauce perfekt imitiert, dabei aber wesentlich reiner und klarer bleibt. Als Vorbote des Frühlings wird das australische Lammfleisch in einer japanischen Sakura-Sauce mariniert und mit Gnocchi aus Süßkartoffeln und Kirschblüten angerichtet — ein Meisterwerk, das mühelos die Grenzen zwischen herzhafter Küche und Patisserie sowie zwischen Ost und West überwindet.

Smaragdgrün: Jasmin-Honig-Gimlet

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Above Auch das erste Dessert des Frühlingsmenüs interpretiert die fünf klassischen Grundsaucen auf zeitgemäße Weise. (Foto: A)

Das Konzept des Restaurant A, die fünf Grundsaucen modern zu interpretieren, zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Frühlingsmenü — bis hin zu den Desserts. Hier verschmelzen meisterhaft Elemente der Mixologie mit der Idee pflanzenbasierter Pâtisserie, wodurch ein harmonischer Bogen von der ersten herzhaften Vorspeise bis zum abschließenden süßen Finale gespannt wird.

In der klassischen französischen Konditoreikunst ist ein Coulis eine reine, passierte Sauce aus gekochten Früchten. Chefkoch Alain dreht dieses Konzept um und verwendet junge Zuckererbsen als Basis. Die zarte Grasnote und die feine Stärke der Erbsen lassen die Grenze zwischen Gemüse und Dessert verschwimmen und verleihen dem Gericht das leuchtende Grün und die frische Süße des Frühlings. Mit Gin marinierte Kokos-Nata, grüne Oliven und Olivenöl simulieren die kühle Eleganz eines klassischen Gimlet-Cocktails, vollendet mit einem Hauch von Guave und Jasmin.

Sanftes Weiß: Reichhaltiger Milchreis-Pudding

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Above Das zweite Dessert ist ein exquisiter Reispudding, der die klassische Crème Anglaise raffiniert neu interpretiert. (Foto: Eugenia Yang)

Für den Milchreis im Restaurant A wandelt der Chefkoch die traditionell schwere englische Cremesauce (Crème Anglaise) in eine elegante, geklärte Version ab. Die natürliche, milchige Süße der taiwanischen Zimtapfel-Frucht (Cherimoya) dient hier als Basis für das Eis und ersetzt so geschickt den Fettgehalt klassischer Vanillecreme. Weiße Magnolie und japanischer süßer Reiswein (Amazake) bilden das geschmackliche Zentrum. Reis präsentiert sich in drei faszinierenden Texturen — als Pudding, als Schaum und als knuspriger Chip — und verleiht dem Gericht eine bemerkenswerte architektonische Tiefe. Dies ist nicht nur eine brillante Abwandlung der klassischen Vanillesauce, sondern auch eine tiefgreifende Hommage an die asiatische Reiskultur.

Restaurant A

Adresse: 4F, No. 282, Sec. 3, Zhongxiao E. Rd., Da’an Dist., Taipeh

Telefon: 02-2721-8088

Preise: Mittagsmenü ab 4.850 NT$ + 10 %, Abendmenü ab 6.850 NT$ + 10 % (jeweils inklusive alkoholischer oder alkoholfreier Getränkebegleitung).

Öffnungszeiten: Mittagessen von Donnerstag bis Samstag (11:30–15:00 Uhr), Abendessen von Dienstag bis Samstag ab 18:00 Uhr (18:00–22:30 Uhr). Sitzplätze nur nach vorheriger Online-Reservierung; keine Walk-ins. Reservierungen für den Folgemonat öffnen stets am 1. jedes Monats.

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