Always Welcome bar by Mamamo
Cover Die Always Open Bar von Mama Mo
Always Welcome bar by Mamamo

Die Geschäftspartner Rafa Rodrigo, Chefkoch Patrick Go und Aspen Sanez prägen mit Mama Mo die kulturell orientierte Gastronomieszene

In einer Gastronomielandschaft, in der Trends sich schnell wandeln und Konzepte oft für den Moment statt für die Dauer entworfen werden, hat sich Mama Mo mit einem reflektierten Ansatz etabliert. Die Restaurantgruppe, geleitet von Rafa Rodrigo, Chefkoch Patrick Go und Aspen Sanez, baut ein Portfolio an Konzepten auf, die auf Geschmack, Kultur und Identität basieren, anstatt nur auf kurzlebigen Neuheiten zu beruhen. Für das Trio ist Kulinarik nur ein Teil des Ganzen. Raumgestaltung, Musik, Kunst und Atmosphäre sind ebenso wichtig und schaffen ein ganzheitliches Erlebnis, das die kreativen Instinkte und die langjährige Branchenerfahrung des Teams widerspiegelt.

Das Team hinter Mama Mo bringt unterschiedliche Stärken ein: Rodrigo fungiert als Direktor für Kultur- und Geschäftsentwicklung, Go als kulinarischer und kreativer Leiter und Sanez verantwortet Marke und Strategie. Gemeinsam stehen sie für ein kollaboratives Modell, das in der modernen Gastronomie immer wichtiger wird: ein Zusammenschluss von Betreibern, die verstehen, dass erfolgreiche Restaurantkonzepte nicht nur kulinarische Glaubwürdigkeit erfordern, sondern auch durchdachtes Branding, operative Disziplin und ein klares Verständnis für die Zielgruppe.

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Tatler Asia
Lazy Suzy by Mamamo
Above Das Restaurantkonzept Lazy Suzy von Mama Mo
Tatler Asia
Lazy Suzy by Mamamo
Above Das Restaurantkonzept Lazy Suzy von Mama Mo
Lazy Suzy by Mamamo
Lazy Suzy by Mamamo

Mama Mo begann als Ambition unter Freunden, die bereits Jahre in verschiedenen Bereichen der Gastronomie tätig waren. Chefkoch Go war unter der Tasteless Group hinter Projekten wie “Your Local” und “Gochugang” tätig, während Rodrigo bereits in diverse Unternehmungen investiert hatte. Sanez brachte ebenfalls ein umfangreiches Portfolio mit. Was sie verband, war nicht nur die geschäftliche Chance, sondern eine gemeinsame Vision. Sie bewunderten die wegweisenden Gruppen, die die philippinische Restaurantszene geprägt haben, und wollten etwas Eigenes erschaffen: ein Konzept, das die Energie internationaler Reisen einfängt, ohne die lokale Verbundenheit zu verlieren. “Wir wollten unseren eigenen Stil und Charakter einbringen. Eine Kollektion von Marken, die immer einen Bezug zur Kultur haben und nicht nur flüchtigen Trends hinterherjagen”, erklärt Sanez.

Diese Balance zwischen Inspiration und Identität ist zum Kern der Philosophie von Mama Mo geworden. Die Gruppe möchte keine Trends kopieren, sondern Restaurants schaffen, die kulturell fundiert und durchdacht gestaltet sind — mit einer klaren Linie bei Speisen, Interieur und Markenauftritt. Angesichts der Liebe der Gründer zu Musik, Subkultur und Kunst überrascht es nicht, dass die Mama Mo-Konzepte eine eigene Note tragen: raffiniert, aber mit Charakter; zugänglich, aber tiefgründig. Sanez bringt es auf den Punkt: “Wir wollten im Grunde ein spezifisches Lebensgefühl um die großartigen Speisen herum realisieren, für die Chef Pat bekannt ist.”

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Tatler Asia
Renders of the soon-to-open Chinita restaurant by Mamamo
Above Entwürfe für das bald eröffnende Restaurant Chinita
Renders of the soon-to-open Chinita restaurant by Mamamo

Heute ist Mama Mo an mehreren Konzepten aktiv beteiligt, von denen jedes seine eigene Identität bewahrt. Dazu gehört “Lazy Suzy”, ein modernes ostasiatisches Restaurant im Podium Social, das die Lücke zwischen zwangloser Gastronomie und anspruchsvolleren, erlebnisorientierten Formaten schließt. Auch “Always Welcome”, eine Bar in der Nachbarschaft von Salcedo unter der Leitung von Royce Pua Leitung von Royce Pua, spiegelt das Verständnis der Gruppe für nachbarschaftsbasierte Gastronomie wider.

Am Horizont steht mit “Chinita” ein kantonesisch inspiriertes Restaurant, das im vierten Quartal im Power Plant Mall in Rockwell eröffnet wird. Zudem wird gegen Ende des Jahres die zweite Filiale von “Lazy Suzy” in SM Nuvali folgen. Ein besonders erwartetes Projekt ist die Rückkehr von “Wrong Ramen” als Joint Venture mit Tasteless, das Anfang 2027 in T:28 im Greenbelt 2 eröffnen soll. Die Gruppe deutete zudem an, dass sich weitere Konzepte in Planung befinden.

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Renders of the soon-to-open Wrong Ramen by Mamamo
Above Entwürfe für das bald eröffnende Wrong Ramen
Renders of the soon-to-open Wrong Ramen by Mamamo

Die Entscheidung, trotz der Herausforderungen in der Gastronomie aktiv zu bleiben, entspringt ebenso viel Leidenschaft wie Strategie. Für Mama Mo ist Gastronomie “das Herzstück von allem, was wir lieben”. Sanez ergänzt: “Wir lieben es, Menschen zusammenzubringen. Gastronomie ist das perfekte Medium dafür. Es ermöglicht uns, unsere besten Erlebnisse auf unsere eigene Weise mit anderen zu teilen.” Wenn eine Gruppe von echter Begeisterung geleitet wird, lassen sich schwierige Phasen leichter bewältigen.

Dennoch bleibt Mama Mo realistisch. Vor der Unterstützung eines Projekts bewertet das Team drei Schlüsselfaktoren: Standort, Einzigartigkeit und Authentizität. Der Standort bleibt entscheidend, doch darüber hinaus prüft das Team, ob ein Konzept der Kulinarik etwas Neues hinzufügt. Ebenso wichtig ist die Frage: “Sind wir selbst die Zielgruppe? Wir müssen die Dinge lieben, die wir tun, die Speisen, die wir servieren, und den Service, den wir bieten. Das ist der wahre Maßstab für unsere Authentizität”, erklärt Sanez.

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Renders of the soon-to-open Chinita restaurant Mamamo
Above Entwürfe für das bald eröffnende Restaurant Chinita von Mama Mo
Renders of the soon-to-open Chinita restaurant Mamamo

In Bezug auf aktuelle Trends sieht Mama Mo weiterhin Dynamik bei “Upcasual Dining” — einem Format, das erstklassige Kulinarik, Design und Service mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis verbindet. Dieses Feld hat die Gruppe bereits mit “Lazy Suzy” erschlossen. Das Team hebt außerdem den Trend zu Spezialitätenkaffee kombiniert mit hochwertigen Speisen hervor. Was Bestand haben wird, ist nicht ein einzelnes Gericht oder Format, sondern der Wunsch nach Konzepten, die zwar gehoben, aber nicht unnahbar wirken.

Wie viele erfahrene Betreiber hat auch das Team von Mama Mo Lektionen gelernt, die sie gerne früher gewusst hätten: Man muss bei Standort, Konzept und Partnern äußerst wählerisch sein. Zudem haben sie den Wert eines schlanken, aber hochleistungsorientierten Teams erkannt. In einer Branche mit engen Margen sind diese Erkenntnisse von grundlegender Bedeutung.

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Always Welcome bar by Mamamo
Above Die Always Open Bar von Mama Mo
Always Welcome bar by Mamamo

Mit “Chinita”, “Lazy Suzy Nuvali” und “Wrong Ramen” baut Mama Mo gezielt an seiner Zukunft. Was die Gruppe auszeichnet, ist die Kohärenz ihrer Vision. In einem Markt, der oft Geschwindigkeit belohnt, setzt Mama Mo auf Geschmack, Kultur und Beständigkeit — und das macht ihre wachsende Bedeutung aus.

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Jaclyn Clemente Koppe
Mitwirkender, Tatler Philippines
Tatler Asia

Jaclyn Clemente Koppe ist Food- und Lifestyle-Autorin und berät einige der beliebtesten Lebensmittel- und Getränkemarken des Landes. Ihre Leidenschaft für Essen und Trinken wird nur von ihrer Liebe zu ihrer Familie übertroffen, insbesondere zu ihrer treuen Begleiterin, dem Pudel Pepa.