Die Hongkonger Schwimmerin Cindy Cheung und die Fechterin Janelle Leung teilen ihre Erkenntnisse aus der „The CC League”-Initiative von Chanel Beauty. Von Körperzweifeln zur Selbstakzeptanz – erfahren Sie, wie die beiden Athletinnen in Frankreich die Kraft der Schönheit neu definieren.
„Ein Mädchen sollte zwei Dinge sein: wer sie ist und was sie sein will.” Dieses berühmte Zitat von Gabrielle Chanel findet in zwei Hongkonger Athletinnen seine schönste Bestätigung. Wenn Sportlerinnen die Arena betreten, brennt in ihnen mehr als nur der Wettbewerbsgedanke. Wir sprachen mit zwei Athletinnen, die gerade von der Austauschreise der Initiative „The CC League” von Chanel Beauty aus Frankreich zurückgekehrt sind: der Hongkonger Schwimmerin und Halterin des 200-Meter-Rücken-Rekords Cindy Cheung sowie der Fechterin und Jugend-Asienmeisterin Janelle Leung. Im Gespräch erzählen sie, wie sie im Wasser Freiheit fanden, auf der Planche Entspannung lernten und wie sie zu den Frauen wurden, die sie sein möchten.
In unserer schnelllebigen Zeit stehen Athletinnen vor Herausforderungen, die weit über den Sport hinausgehen. Die Erwartungen der Gesellschaft, Definitionen perfekter Körperformen und die Balance zwischen Spitzensport und Privatleben – all das sind tägliche Aufgaben. Doch genau diese Herausforderungen formen ihre einzigartige Schönheit.

Above Die Initiative „The CC League” von Chanel Beauty vereint sieben herausragende Athletinnen aus aller Welt. (Foto: Chanel Beauty)
Als die einzigen beiden Vertreterinnen Hongkongs im Programm „The CC League” von Chanel Beauty sind die Erfahrungen von Cindy und Janelle besonders wertvoll. Gemeinsam mit der mexikanischen Turmspringerin Gaby Agúndez, der französischen Stabhochspringerin Marie-Julie Bonnin, der Para-Radsportlerin Heidi Gaugain sowie den beiden südkoreanischen Athletinnen – dem Shorttrack-Wunderkind Gilli Kim und der Klettermeisterin Jain Kim – begaben sie sich auf diese einzigartige Reise. Sieben aufstrebende Sportlerinnen aus verschiedenen Disziplinen bildeten eine Gemeinschaft, bereit, Grenzen zu überschreiten und die Welt zu inspirieren.
Dieses zweijährige Förderprogramm führt den Geist von Gabrielle Chanel fort, die den Sport liebte und fest daran glaubte, dass körperliche Freiheit und Selbstausdruck unverzichtbare Elemente im Leben einer Frau sind. Geleitet wird das Programm von Renee Montgomery, ehemalige WNBA-Spielerin und heutige Vizepräsidentin von Atlanta Dream, die mit ihrer Willenskraft und ansteckenden Energie die sieben Athletinnen auf diesem außergewöhnlichen Weg begleitet.
„The CC League” schafft einen neuen Raum, der Athletinnen einlädt, ihre Weiblichkeit jenseits der Wettkampfarena zu erkunden. Chanel bietet maßgeschneiderte Unterstützung für Einzelpersonen und die Gruppe, darunter Mentoring zur Stärkung des Teamgeists und exklusive Workshops von Chanel Beauty. Ziel ist es, die einzigartigen Qualitäten und die Ausstrahlung jeder Athletin hervorzuheben. Durch persönliche Anleitung entwickeln sie ihre eigene Vorstellung von Schönheit und Schönheitsritualen. Das Programm bietet zudem Zugang zu einem Netzwerk weiblicher Führungskräfte über den Sport hinaus sowie einen Raum für Austausch und Reflexion, um Tabus zu brechen und gemeinsam neue Regeln zu definieren.
Durch diese Initiative zeigt Chanel, dass Schönheit mehr ist als ein Ritual – sie ist ein Motor für Veränderung, der Kraft und Selbstvertrauen schafft. Wie das Programm betont: Schönheit ist ein kollektives Abenteuer, ein wertvolles Gut und ein Geist, der unter Frauen weitergegeben wird.

Above Die Hongkonger Fechterin Janelle Leung in Aktion. (Foto: Chanel Beauty)

Above Die Hongkonger Schwimmerin Cindy Cheung am Pool. (Foto: Chanel Beauty)
Schwerelos im Wasser, befreit beim Fechten: Die wahre Bedeutung körperlicher Freiheit
「只要落到水裡面,在泳池浮起的那種感覺,就好像身體失重,少了好多束縛。」 - 張心悅

Above Cindy Cheung genießt den Moment der Ruhe und Reflexion. (Foto: Chanel Beauty)
Für Cindy, die den Hongkonger Rekord im 200-Meter-Rückenschwimmen hält, war Wasser schon immer ein Synonym für Freiheit. Das Gefühl des Schwebens gibt ihr eine beispiellose Befreiung, erlaubt ihr, ganz sie selbst zu sein und sich auf den Moment zu konzentrieren. Das Jahr 2023 markierte einen Wendepunkt in ihrer Karriere. Für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris trainierte sie acht Wochen lang extrem hart, schwamm täglich unzählige Bahnen, bis ihr Körper die Grenzen der Erschöpfung erreichte. Doch am Tag des Wettkampfs traf sie eine wichtige Entscheidung: Sie ließ allen Druck los und genoss einfach das Rennen. Das Ergebnis war eine Zeit von 2:10,35 Minuten – nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern auch die direkte Qualifikation für Paris. „In diese zwei Minuten und zehn Sekunden habe ich alles hineingelegt, was ich hatte.” Dieser Wettkampf lehrte sie, dass man oft die beste Leistung abruft, wenn man den Moment wirklich genießt und sich voll hingibt.
每一次小小的突破和堅持,都令我覺得自己好堅強,可以堅持到今日。 - 梁雅蕾

Above Janelle Leung zeigt ihre Leidenschaft für den Fechtsport. (Foto: Chanel Beauty)
Für Janelle, die Gold bei den asiatischen Jugendmeisterschaften holte, ist der Fechtsport seit ihrer Kindheit ein Teil von ihr. „In dem Moment, als ich zum ersten Mal die Fechtbahn betrat, spürte ich eine nie dagewesene Freiheit. Ich konnte ich selbst sein und mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren.” Ihre prägendste Erfahrung stammt von einem besonderen Wettkampf im Jahr 2022. Aufgrund der Pandemie musste sie zweimal umsteigen, um zu den Meisterschaften nach Usbekistan zu gelangen – eine 33-stündige Reise. Aus Angst vor einer Infektion aß und trank sie fast nichts, der Druck war immens. „Aber es war magisch: Sobald ich anfing zu fechten, entspannte ich mich völlig und blendete alles andere aus.” Sie gewann zwei Goldmedaillen und erkannte, dass „Loslassen” der Schlüssel zum Erfolg ist.
Rituale vor dem Wettkampf – Werden, wer man sein möchte
Jede Athletin hat ihre eigenen Rituale, um in den optimalen Zustand zu gelangen. Janelle trägt ein Armband, das ihr Großvater ihr geschenkt hat und auf dem die Botschaft eingraviert ist, das Lächeln und die Ausdauer nicht zu vergessen. Wenn sie vor einem Wettkampf nervös ist oder sich zu sehr auf den Punktestand fixiert, erinnert sie sich an die Worte ihres Großvaters: Durchhalten bis zum letzten Moment.
Cindy hingegen wählt Parfüm als ihr Ritual. „Schwimmbäder riechen oft stark nach Chlor. Ich möchte etwas Angenehmes riechen, um mich frischer zu fühlen.” Sie bevorzugt frische, nicht zu schwere Düfte, die ein Gefühl der Leichtigkeit vermitteln. „Wenn ich vorbeigehe und andere diesen frischen Duft wahrnehmen, erinnern sie sich vielleicht eher an mich.” Für sie ist es entscheidend, sich am Wettkampftag wie die „beste Version” ihrer selbst zu fühlen.
Körperliche Schönheit neu definiert: Von Unsicherheit zu Akzeptanz

Above Cindy Cheung hat gelernt, ihre sportliche Stärke als Schönheit zu sehen. (Foto: Chanel Beauty)
Das Schwimmen hat Cindys Körper verändert – sie ist gewachsen, ihre Schultern sind breiter, ihre Muskeln definierter. Als Rekordhalterin gibt sie offen zu, dass sie früher unter Komplexen litt. Sie fand ihre Oberschenkel zu kräftig und mochte es nicht, wenn sie beim Gehen aneinander rieben. Doch mit der Zeit lernte sie, dies zu akzeptieren. „Diese Muskeln sind das Ergebnis meines Trainings, des Beinschlags und der Kraft, die ich aufgebaut habe. Wenn ich eine Bewegung perfekt ausführe und geschmeidig durchs Wasser gleite, finde ich meine Körperlinien wunderschön.”
Heute versteht sie, dass ihre Muskeln und die körperliche Präsenz die Quelle ihrer Kraft sind, die ihre Bewegungen optimiert und ihre Linie verschönert. Dieser Wandel geschah nicht über Nacht, sondern durch jeden Moment im Training, in dem sie sich besonders stark und schnell fühlte – Momente, in denen sie ihre Zweifel vergaß und ihrem Körper für diese Kraft dankte.

Above Janelle Leung verbindet Sport mit dem Studium der traditionellen Medizin. (Foto: Chanel Beauty)
Janelle ist nicht nur Athletin, sondern auch Studentin der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In ihrem sportlichen Umfeld ist diese Kombination selten, was sie zeitweise an sich zweifeln ließ. Doch die TCM half ihr, ihren Körper besser zu verstehen. Einmal wachte sie mit Halsschmerzen auf, fühlte ihren Puls und bemerkte ein Anzeichen für eine kommende Erkrankung. Durch Anpassung ihrer Ernährung und Ruhephasen konnte sie den Ausbruch verhindern.
„TCM ist faszinierend; es ist, als würde man den Körper mit der Natur verbinden”, erklärt Janelle. Dass dieses alte Wissen bis heute Menschen hilft, empfindet sie als etwas Wunderbares. Studium und Fechten gleichen sich für sie aus: Wenn sie vom Lernen müde ist, freut sie sich auf das Training, und nach dem Training genießt sie die Ruhe beim Studium. Sie betrachtet ihre vielseitigen Identitäten als ihre Definition von Schönheit, verbunden mit Ausdauer, Beharrlichkeit und der Weisheit, sich nicht von traditionellen Rahmen einschränken zu lassen.
Raus aus der Komfortzone: Selbstentdeckung auf der Reise mit “The CC League”
Während der Austauschreise von „The CC League” in Frankreich erlebten beide Athletinnen Momente, in denen sie ihre Komfortzone verließen. Das Programm bot die seltene Gelegenheit, sich zu entfalten und Schönheit auf eigene Weise neu zu definieren.
Janelle erinnert sich an eine lustige Episode: Was sie für eine Dehnübung hielt, entpuppte sich als Tanzstunde. „Ich kann nicht tanzen und bin sehr schüchtern, am Anfang hatte ich Angst.” Doch als sie merkte, dass auch die anderen keine Profis waren, entspannte sie sich, und alle hatten großen Spaß. Diese unerwartete Tanzerfahrung zeigte ihr, wie viele Ausdrucksformen der Körper haben kann. Zudem wurde ihr bewusst, dass „The CC League” ein starkes Unterstützungsnetzwerk ist. Unter der Anleitung der Mentoren konnten sich die Mitglieder aus verschiedenen Sportarten offen austauschen. Früher glaubte sie, mit ihren Sorgen allein zu sein, doch durch die tiefen Gespräche erkannte sie, dass alle ähnliche Ängste und Kämpfe teilen.
Cindy erlebte ihren Durchbruch bei einem Fotoshooting. Der Visagist kreierte ein sehr auffälliges Haarstyling, und sie war zunächst unsicher, ob es ihr stehen würde. Eine Mentorin bemerkte ihr Unbehagen und ermutigte sie. Schließlich entschied sie sich, den Look als Herausforderung anzunehmen. „Als ich die fertigen Fotos sah, fand ich das Ergebnis wirklich schön.” Beim späteren Interview mit Tatler und dem Shooting mit dem Chanel-Team auf offener Straße fühlte sie sich trotz der Passanten nicht mehr verlegen, sondern genoss den Moment in vollen Zügen.
Eine Botschaft an die Frauen Hongkongs: Schönheit ist ein gemeinsames Abenteuer

Above Janelle Leung und Cindy Cheung strahlen Selbstbewusstsein und Eleganz aus. (Foto: Chanel Beauty)
Nach ihrer Reise mit „The CC League” haben die beiden jungen Elite-Athletinnen neue Einsichten gewonnen. Janelle sagt: „Niemandes Erfahrungen sind identisch, und genau diese Unterschiede machen dich besonders. Wir sind keine Münzen, wir müssen nicht alle gleich aussehen.”
Cindy teilte, dass sie vor dem Programm zwei Sorgen hatte: die Ungewissheit bezüglich bestimmter Wettkämpfe und die Unzufriedenheit mit ihrem Äußeren. Durch die Workshops und den Austausch lernte sie eine neue Definition von sich selbst kennen und verstand, dass ihre „Superkraft” genau in diesen unterschiedlichen Erfahrungen liegt. „Das Leben hat Höhen und Tiefen, man muss lernen, mit seinen eigenen Emotionen umzugehen.”
Die Geschichten der beiden zeigen uns, dass wahre Schönheit nicht nur in äußerer Form oder sportlichen Ergebnissen liegt, sondern in innerer Stärke, Beharrlichkeit und der Akzeptanz der eigenen Einzigartigkeit. So wie Cindy im Wasser Freiheit fand und Janelle auf der Fechtbahn Entspannung lernte, kann jeder in seinem eigenen Bereich seine Definition von Schönheit finden.
Genau das ist das Ziel, das Chanel mit diesem Programm verfolgt: Frauen auf tiefgründige und bedeutungsvolle Weise zu unterstützen und das Engagement der Marke für Exzellenz zu zeigen. Es entspricht der Überzeugung des Hauses – Schönheit ist ein gemeinsames Abenteuer, ein wertvolles Gut, das unter Frauen weitergegeben wird. Durch „The CC League by Chanel Beauty” bietet Chanel nicht nur Werkzeuge zur Selbstfindung, sondern lädt alle Frauen ein, die transformative Kraft der Schönheit zu erleben und zu den Menschen zu werden, die sie sein möchten – ganz im Sinne von Gabrielle Chanel, die glaubte: Wenn Frauen körperliche Freiheit und Raum für Selbstausdruck haben, können sie wahrhaft strahlen.











