Cover Die Dokumentation “Oasis: Don't Look Back in Anger” bei den Venedig Filmfestspiele zeigt die exklusive Reunion-Tour der Gallagher-Brüder.

Wir werfen einen Blick auf die herausragendsten Höhepunkte der Venedig Filmfestspiele 2026.

Die 83. Venedig Filmfestspiele finden vom 2. bis zum 12. September statt. Auch wenn das diesjährige Programm keine Hongkong-Produktionen im Wettbewerb führt, ist das Festival für die lokale Filmbranche von großer Bedeutung: Der legendäre Regisseur Johnnie To wurde in die Hauptjury des Wettbewerbs berufen. Er ist der erste Hongkonger Regisseur, der bei den drei großen internationalen Filmfestivals (Venedig, Cannes, Berlin) als Juror tätig war. Zudem war er dreimal für den Goldenen Löwen nominiert, unter anderem mit den Meisterwerken “Exiled” (2006) und “Mad Detective” (2007). Die Venedig Filmfestspiele bieten auch dieses Jahr wieder eine exzellente Auswahl.

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Im Hauptwettbewerb finden sich erneut namhafte Größen. Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda präsentiert “After the Memories”, während der südkoreanische Filmemacher Lee Chang-dong mit “If Love Was” um den Goldenen Löwen konkurriert. Zu den internationalen Highlights zählen der Thriller “Primetime” mit Robert Pattinson und Martin McDonaghs neues Werk “Wild Horse Nine”.

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Above Eine Filmszene aus “After the Memories”.

“Primetime”: Ein packendes Krimi-Drama mit Robert Pattinson

Erscheinungsdatum: 5. September (Venedig Filmfestspiele); 25. September (USA)

Der von Lance Oppenheim inszenierte und von A24 produzierte Thriller “Primetime” basiert auf einem wahren journalistischen Bericht aus dem Jahr 2007. Der Film spielt im Jahr 2006 und beleuchtet die Hintergründe der US-Reality-Show “To Catch a Predator”. Chris Hansen (Robert Pattinson) und sein Team versuchen durch Undercover-Aktionen, Sexualstraftäter zu überführen und diese Momente für das Fernsehen dramatisch aufzubereiten.

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Above Der offizielle Trailer zum Film “Primetime”.

“If Love Was”: Das lang erwartete neue Werk von Lee Chang-dong

Erscheinungsdatum: 6. September (Venedig Filmfestspiele); 6. November (Netflix)

Fans des südkoreanischen Meisterwerks “Burning” dürfen sich freuen: Lee Chang-dong und Drehbuchautorin Oh Jung-mi kehren mit “If Love Was” zurück. Der Film porträtiert zwei Ehepaare, deren Leben durch eine Dokumentation aufeinanderprallen. Mit dabei sind hochkarätige Schauspieler wie Jeon Do-yeon, Sul Kyung-gu und Zo In-sung.

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Above Eine Filmszene aus “If Love Was”.

“After the Memories”: Hirokazu Kore-edas bewegende Adaption

Erscheinungsdatum: 7. September (Venedig Filmfestspiele); 11. September (Japan)

Die Kurzgeschichte des japanischen Mangaka Tatsuki Fujimoto wurde von dem preisgekrönten Regisseur Hirokazu Kore-eda als Live-Action-Film adaptiert. Der Film folgt zwei Mädchen auf ihrem Weg zum Mangaka über einen Zeitraum von dreizehn Jahren und besticht durch visuelle Brillanz, aufgenommen in der Heimatregion des Künstlers, Akita.

Above Der Trailer zu “After the Memories”.

“Wild Horse Nine”: Das neue Meisterwerk von Martin McDonagh

“Wild Horse Nine” ist die neueste Arbeit des international gefeierten Regisseurs Martin McDonagh. Die Handlung ist in Chile kurz vor dem Putsch von 1973 angesiedelt. Zwei CIA-Agenten, Chris (John Malkovich) und Lee (Sam Rockwell), begeben sich auf eine riskante Mission auf die Osterinsel. Dort müssen sie sich ihren dunklen Vergangenheiten stellen, während die Situation zunehmend außer Kontrolle gerät.

Above Der offizielle Trailer zu “Wild Horse Nine”.

“Oasis: Don't Look Back in Anger”: Die Dokumentation der Oasis-Reunion

Erscheinungsdatum: 5. September (Venedig); 6. September (Kino); demnächst (Disney+)

Im Bereich der Dokumentarfilme der Venedig Filmfestspiele ist “Oasis: Don't Look Back in Anger” das absolute Highlight. Der Film beleuchtet die Geschichte der legendären britischen Band Oasis und die mit Spannung erwartete Reunion-Tour “Oasis Live '25” der Gallagher-Brüder. Neben Konzertaufnahmen bietet der Film exklusive Interviews und Blicke hinter die Kulissen, die die emotionale Spannung dieser musikalischen Rückkehr einfangen. Auch der taiwanesische Regisseur Tsai Ming-liang präsentiert hier den elften Teil seiner “Walker”-Serie.

Above Der Trailer zur Dokumentation “Oasis: Don't Look Back in Anger”.

“The Story of Woo Viet”

Die renommierte Regisseurin Ann Hui, die 2020 als erste chinesische Filmemacherin den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk erhielt, ist in der “Venice Classics”-Sektion mit ihrem restaurierten Klassiker “The Story of Woo Viet” aus dem Jahr 1981 vertreten. Der Film thematisiert das Schicksal vietnamesischer Flüchtlinge und zeichnet eine tragische Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten Woo Viet (Chow Yun-fat) und der Flüchtlingsfrau Shen Ching (Cherie Chung).

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Above Eine klassische Aufnahme aus dem Film “The Story of Woo Viet”.

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Cathy Huang
Content-Redakteur (Chinesisch), Tatler Hong Kong
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