Von Cocktailbars mit Doppelkonzept über immersive Ausgehziele bis hin zu Outdoor-Küchen: Diese Übersicht über neue Restaurants und Bars im April spiegelt eine sich dynamisch entwickelnde Gastronomieszene wider.
Bleiben Sie am Puls der lokalen Gastronomieszene mit dem Dining Radar von Tatler — unserer monatlichen Übersicht über die aufregendsten Eröffnungen rund um neue Restaurants, Bars und Cafés auf den Philippinen.
Jeden Monat verfolgen wir die bemerkenswertesten Neueröffnungen im Land und beleuchten die Konzepte, die unsere heutige Esskultur prägen. Die diesmonatige Auswahl der Lokale setzt auf Kontraste und Vielseitigkeit: Räumlichkeiten mit Doppelkonzept, die vom Tag- in den Nachtmodus wechseln, immersive Bars mit Storytelling sowie legere Formate, die auf Komfort und Gemeinschaft ausgelegt sind.
Diese vielversprechenden Adressen erstrecken sich über verschiedene Städte der Metro Manila sowie ein spannendes Konzept auf Siargao und zeigen eine Getränke- und Gastronomieszene, die sich kontinuierlich in Form und Perspektive weiterentwickelt.
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1. The Jury

Above Die Cousins Julia Virtucio und Rian Asiddao eröffnen ein faszinierendes Bar-Konzept namens The Jury (Foto: mit freundlicher Genehmigung von The Jury)
Standort: 58 Jupiter Street, Makati City
Tagsüber fungiert The Jury als private Konferenzlounge für eine Anwaltskanzlei, bevor sie sich am Abend in eine mondäne Cocktailbar verwandelt — eine bewusste Dualität, die den Raum definiert. Das Getränkeprogramm folgt einem strikten Format: Jeder Cocktail wird in einem Tumbler serviert, um Balance und Konsistenz zu betonen. Die Inneneinrichtung spiegelt diese Zurückhaltung wider und kombiniert klassische architektonische Referenzen mit Regalen voller juristischer Fachliteratur sowie strukturierten Designelementen. Federführend sind Julia Virtucio und Rian Asiddao, die Mitbegründer der Bar By East in Marikina, welche tagsüber ebenfalls als Architekturbüro betrieben wird.
Tatler Trivia: Der Name The Jury ist zudem ein kreatives Wortspiel mit den Vornamen der Gründer (Ju-Ri).
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2. Toma Toma
Standort: Green Sun, Chino Roces, Makati City
Toma Toma wird von Barkeeper Arcadius Ryback und seinem Partner Michael “Mike” Hearn geführt, mit einem Konzept, das Speisen und Getränken gleichermaßen Aufmerksamkeit schenkt — eine erfrischende Ergänzung für alle, die spannende neue Restaurants suchen. Ryback leitet das Cocktailprogramm, welches saisonale Kreationen neben vertrauten Klassikern bietet. Ein Highlight ist der Airmail, gemixt mit Kasa Kana Rum, Laguna Kiwot Honig von Kaya Kusina, Limette und Schaumwein. Für die kulinarische Ausrichtung wurde Küchenchef Stephen Duhesme konsultiert, um das erste Menü zu kreieren, das sich auf philippinische und südostasiatische Aromen konzentriert. Zu den Gerichten zählen Garnelen-Lumpia, über offenem Feuer gegrillte Spieße und gebratener Pompano, verfeinert mit brauner Butter und Calamansi. Eine Panna Cotta mit Honig und Asin Tultul rundet das Angebot ab und hat sich rasch zum Publikumsliebling entwickelt. Sowohl in der Küche als auch an der Bar sind die Angebote präzise und durchdacht, wobei größte Detailverliebtheit spürbar ist.
3. The Iron Fairies
Standort: Smith Building, BGC, Taguig City
The Iron Fairies bringt sein weltweit anerkanntes Konzept nach Manila, inspiriert vom Original in Hongkong, jedoch erweitert auf großzügige Räumlichkeiten. Die Inneneinrichtung kombiniert gealtertes Holz, verrostetes Eisen, weiches Leder und samtbezogene Nischen, während mehr als 30.000 Schmetterlinge von der Decke schweben. Mit über 100 Sitzplätzen und sechs privaten Räumen ermöglicht das Layout sowohl intime Abende als auch größere Zusammenkünfte. Die Live-Musik beginnt um 21:45 Uhr, wobei die Genres je nach Abend zwischen Jazz, Pop und Reggae wechseln. Auf der Cocktailkarte finden sich Signature-Drinks wie der Old Balete Tree und Delusion, begleitet von einem Speiseangebot, das von gebackenem Camembert bis hin zu Sisig-Tacos reicht. Das Ergebnis ist ein wahrhaft magisches Ausgehziel, das auf Geschichtenerzählen, erstklassiger Musik und exquisiten Getränken basiert.
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4. Wooshi

Above Freuen Sie sich auf unkonventionelle Rolls und Bowls bei Wooshi (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Wooshi)

Above Zusätzlich zu den Signature-Kreationen haben Gäste die Möglichkeit, ihre eigenen Bowls ganz nach Wunsch zusammenzustellen (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Wooshi)
Standort: Central Square, BGC, Taguig City
Wooshi ist ein Schwesterkonzept der SaladStop Group aus Singapur, das ein individuelles Baukastensystem für japanisch inspirierte Gerichte anwendet — ein bemerkenswerter Trend, wenn wir neue Restaurants betrachten. Die Speisekarte umfasst sowohl charakteristische Sushi-Rollen als auch Poke-Bowls, nebst vollständig anpassbaren Optionen, bei denen die Gäste Basis, Proteine und Toppings selbst wählen können. Die Kombinationen sind wunderbar unkonventionell, wie etwa das Ebi-Thing mit Tempura-Garnelen und Yuzu-Teriyaki, oder die Seoul Sister mit Bulgogi-Rindfleisch, Käse und Kimchi. Für den größeren Hunger bieten sich Reisschalen wie das Torinik-ooh mit gebackener Hähnchenkeule an. Der allgemeine Fokus liegt auf Bequemlichkeit, Flexibilität und Nährwert, mit besonderem Augenmerk auf ausgewogene, maßgeschneiderte Mahlzeiten.
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5. Bar Principal

Above Die Bar Principal schlägt eine elegante Brücke zwischen den Welten Kubas und der Philippinen (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Bar Principal)

Above Zu den Signature-Drinks gehört der Bar Principal Daiquiri mit Rum, Lambanog, Honig und Calamansi (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Bar Principal)
Standort: General Luna, Siargao
Die Bar Principal schöpft aus der gemeinsamen Geschichte der Philippinen und Kubas und verweist auf eine Ära, in der Handel und Kultur zwischen Manila und Havanna florierten. Das Cocktailprogramm spiegelt diese besondere Verbindung wider, mit außergewöhnlichen Drinks wie dem Bar Principal Daiquiri, der mit Rum, Lambanog, Honig und Calamansi gemixt wird. Gast-Barkeeper, darunter Cedric Mendoza vom Recraft (Tatler Best Philippines 2026 Best Innovation • Bar) und Dicky Hartono vom Firefly in Bangkok, bereichern das Line-up zusätzlich. Die Musik bildet das Herzstück der Räumlichkeiten, mit DJ-Sets, die sich auf Klänge von den 1940er bis zu den 1980er Jahren konzentrieren und Son Cubano, Afro-Cuban Jazz sowie OPM umfassen.
Tatler Trivia: Das Steuer hält Gründer Adam Hrapko in der Hand, ein renommierter Barkeeper, der auch für das Manu Siargao und Paraluman verantwortlich zeichnet — Konzepte, welche die Geschichte der Tiki-Kultur und des philippinischen Glamours der Mitte des Jahrhunderts aufgreifen.
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6. Salty Dog
Standort: Heart Tower, Salcedo Village, Makati City
Salty Dog serviert modernes amerikanisches Soul Food mit einem Hauch von Boston. Geleitet wird die Küche von Chefkoch Jeffrey Lebon, einem Absolventen des Culinary Institute of America, der sein Handwerk in ganz Asien verfeinerte, bevor er auf die Philippinen zog. Die Speisekarte deckt sowohl Brunch-Klassiker als auch herzhafte Hauptgerichte ab, darunter French Toast mit Banane, Huevos Rancheros, Brathähnchen-Mole mit Dirty Rice und Fladenbrot mit hausgemachtem Lachs-Pastrami. Zu den absoluten Favoriten des Hauses zählt das Pulled-Pork-Sandwich, welches hervorragend mit dem gleichnamigen Signature-Cocktail aus Gin, Grapefruit, Rosmarin und einem feinen Salzrand harmoniert.
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7. Sarsa Field Kitchen
Standort: Overland Kings, West Service Road, Parañaque
Mit der Sarsa Field Kitchen bringt JP Anglo seine exquisite Kochkunst in ein entspanntes, von der Natur inspiriertes Umfeld, das nun bei Overland Kings ein festes Zuhause gefunden hat. Das Konzept basiert auf einem authentischen Camping-Erlebnis: Die Gäste können direkt neben ihren Fahrzeugen speisen, ihre eigene Ausrüstung mitbringen oder sich in die vom Team vorbereiteten rustikalen Aufbauten zurückziehen. Es gibt zwar auch einen kleinen Innenbereich mit zwölf Sitzplätzen, der Fokus liegt jedoch auf dem gemeinschaftlichen Speisen unter freiem Himmel. Die Speisekarte präsentiert die Aromen von Sarsa in verspielten Formaten, mit Gerichten wie Batchoy-Ramen, Kaldereta-Lasagne, Longsilog und frittiertem Tintenfisch in Batwan-Butter. Der Service ist bewusst ungezwungen gehalten, um ein verbindendes, unstrukturiertes kulinarisches Erlebnis zu schaffen.
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