Anlässlich des 37-jährigen Jubiläums des exquisiten japanischen Blended Whiskys Hibiki begaben wir uns an seinen Ursprungsort Yamazaki, um den Geist von “Miyabi” durch Meditation, traditionelle Handwerkskunst und eine immersive Erfahrung in der Yamazaki-Destillerie neu zu entdecken.
In der japanischen Kultur gibt es drei edle Wege: den Weg des Tees, des Blumenarrangierens und des Räucherwerks. Obwohl sie sich in ihrer Form unterscheiden, teilen sie einen gemeinsamen Kern: durch rituellen Alltag lernen wir, Details wahrzunehmen und im Hier und Jetzt zu verweilen. Der Hibiki-Whisky, ein Inbegriff japanischer Perfektion, spiegelt diese Philosophie wider.
Im Kodai-ji-Tempel im Osten Kyotos, der zwei vom “Vater des Tees” Sen no Rikyu entworfene Teehäuser beherbergt, luden uns Mönche zu einer Meditation ein. Nachdem der Geist zur Ruhe gekommen war, erlebten wir die Kunst der Teezeremonie. Die Bewegung des Teebesens, der den Schaum auf dem Matcha erzeugt, bis zur Wärme der Teeschale in der Hand — all das lehrt uns, das Tempo zu drosseln. Der Hibiki-Whisky selbst basiert auf diesem Geist des “Wa” (Harmonie), der eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur schafft.
An diesem stillen Morgen wurde uns bewusst, dass Hibiki stets in dieser Sprache der Achtsamkeit zu uns spricht. Man muss nur die Stille finden, um sie zu verstehen. Denn Hibiki ist mehr als nur ein Blended Whisky; es ist eine Verkörperung japanischer Ästhetik.
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Above Die Kunst des Räucherwerks (Kodo) als einer der edlen Wege der japanischen Kultur. (Foto: Suntory)

Above Der Kodai-ji-Tempel in Kyoto bietet eine Oase der Ruhe für Teezeremonien und Meditation. (Foto: Suntory)
Kimono: Die greifbare Form von Eleganz und dem Hibiki-Geist
Beim Betreten der Chiso Gallery offenbart sich die ganze Schönheit jahrhundertealter Kimono-Tradition. Chiso, 1555 gegründet, zählt zu den geschichtsträchtigsten Werkstätten Kyotos. Seit über 470 Jahren lässt sich die Marke von der Natur inspirieren — vom fließenden Wasser bis zum Wechsel der Jahreszeiten. Auch beim Design von Hibiki spielt diese harmonische Verbindung zur Natur eine zentrale Rolle.

Above Die 1555 gegründete Chiso Gallery bewahrt die edle Tradition der Kimono-Herstellung in Kyoto. (Foto: Suntory)
“Wir kopieren nicht die Vergangenheit, sondern nutzen sie als Fundament für etwas völlig Neues”, erklärt Daisuke Shiba. Die Herstellung eines Kimonos erfordert das Können dutzender Handwerker. Ähnlich komplex ist die Kunst des Hibiki-Blendings, bei der die Meister den Charakter der Destillerien Yamazaki, Hakushu und Chita harmonisch vereinen.

Above Der Hibiki-Whisky präsentierte die Kampagne “The Masterpiece of Japanese Artistry” mit Markenbotschafterin Anna Sawai. (Foto: Suntory)

Above Der von Chiso entworfene Kimono unterstreicht die tiefe Verbindung zwischen Handwerkskunst und Hibiki. (Foto: Suntory)
In der globalen Kampagne von Hibiki — “The Masterpiece of Japanese Artistry” — trägt Anna Sawai einen von Chiso handgefertigten Kimono. Das Design vereint Frühlingsblüten, Herbstlaub und Winterpflaumen, wodurch die Zeit in einem einzigen Gewand zum Stillstand kommt. Hibiki findet in dieser visuellen Sprache seinen perfekten Ausdruck.
Zurück an den Geburtsort von Hibiki
Die Yamazaki-Destillerie am Fuße des Berges Tennozan ist die Wiege des japanischen Whiskys. 1923 von Shinjiro Torii gegründet, bietet die Lage am Zusammenfluss dreier Flüsse ein einzigartiges Klima für die Reifung. Hier entsteht das Herzstück von Hibiki, geformt durch ein Jahrhundert voller Geschichte.
Der Prozess von Hibiki beginnt mit Mälzen, Fermentation und Destillation. Chef-Blender Shinji Fukuyo beschreibt die Arbeit mit den verschiedenen Rohwhiskys aus Yamazaki, Hakushu und Chita wie einen Maler mit einer Farbpalette. Es geht darum, jeden Charakter zu verstehen, um eine harmonische Komposition zu schaffen, die Hibiki so besonders macht.

Above Chef-Blender Shinji Fukuyo vergleicht das Blenden von Hibiki mit der Kunst des Malens. (Foto: Suntory)

Above Die Degustation umfasst eine Auswahl der besten Whiskys aus den Destillerien Yamazaki, Hakushu und Chita für den Hibiki-Blend. (Foto: Suntory)
Die 24 Facetten der Hibiki-Flasche symbolisieren die 24 traditionellen japanischen Jahreszeiten. Der Whisky bietet eine florale Eleganz und einen langen, subtilen Nachklang, der die Hingabe der Meister hinter Hibiki widerspiegelt.
Handwerkskunst hinter dem Hibiki-Etikett

Above Das Etikett der Hibiki-Flasche besteht aus speziellem, von Eriko Horiki entwickeltem Washi-Papier. (Foto: Suntory)
Das Etikett von Hibiki ist eine Spezialanfertigung der Washi-Künstlerin Eriko Horiki. Das Papier reflektiert die japanische Wertschätzung für Natur und Zeremoniell. Beim Betrachten der Flasche spürt man die Tiefe, die Eriko Horiki durch ihre Handwerkskunst jedem Hibiki-Label verleiht.

Above Die Washi-Galerie der Künstlerin Eriko Horiki in Kyoto. (Foto: Suntory)
In ihrer Galerie in Kyoto formt Eriko Horiki Licht durch Washi-Papier. Ihre Arbeit, genau wie das Etikett von Hibiki, zielt darauf ab, Atmosphäre statt nur Form zu schaffen. Wenn man das Etikett berührt, spürt man den Respekt vor der Zeit und der Natur, der auch in jeder Flasche Hibiki steckt.
Eine trinkbare Kunstform: Hibiki

Above Hibiki: Ein Kunstwerk, das die Geschichte und Handwerkskunst der japanischen Destillerien vereint. (Foto: Suntory)
Zum Abschluss der Reise im The Mitsui Kyoto wurde uns klar: Hibiki ist eine Einladung, die Zeit in einem Glas zu kosten. Ob pur oder als Highball, der Charakter von Hibiki bleibt unverkennbar elegant. Wie Shinji Fukuyo treffend sagte: “In einem Glas Hibiki kann man das langsame Verstreichen der Jahreszeiten förmlich spüren.”
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