Cover Die Cartier Privé-Kollektion von Cartier feiert ihr zehnjähriges Jubiläum, wobei die Neuauflage der legendären Crash-Uhr in diesem Jahr eines der absoluten Highlights darstellt. (Foto: Cartier)

Cartier präsentierte auf der diesjährigen Uhrenmesse zahlreiche neue Meisterwerke. Wir zeigen Ihnen die herausragendsten Highlights der neuen Kollektion.

Auf der Watches & Wonders hat Cartier die Erwartungen einmal mehr übertroffen und Dutzende faszinierende Neuheiten präsentiert. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum der Cartier Privé-Kollektion. Mit drei exquisiten Neuauflagen historischer Formuhren, darunter die ikonische Crash, lädt die Maison zu einer Reise durch ihre glorreiche Geschichte ein. Zudem erhielten zahlreiche Klassiker eine erfrischende Neuinterpretation, was die unermüdliche Kreativität der Marke unterstreicht. Im Bereich der Schmuckuhren überrascht Cartier mit Kreationen wie der Myst de Cartier, deren raffinierte Mechanismen wahre Meisterwerke der Uhrmacherkunst sind.

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Platin und Burgunderrot als Signatur des Jubiläums

Jedes Jahr wählt die Cartier Privé-Kollektion ein historisches Meisterwerk für eine Neuauflage aus — eine Tradition, die nun in ihr zehntes Jahr geht. Zu diesem besonderen Anlass kreierte Cartier drei außergewöhnliche Formuhren. Das Zusammenspiel von markantem Burgunderrot und edlen Platingehäusen verleiht den Zeitmessern eine unvergleichliche Präsenz, die alle Blicke auf sich zieht.

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Above Zum zehnjährigen Jubiläum der Cartier Privé-Kollektion präsentiert die Maison drei exklusive Platinuhren, darunter die Neuauflagen der Crash, Tank Normale und Tortue. (Foto: Cartier)

Besondere Aufmerksamkeit zieht die Neuauflage der Crash auf sich. Ursprünglich 1967 entworfen, spiegelt ihre asymmetrische Form den Geist des “Swinging London” wider und avancierte zu einem zeitlosen Klassiker der Marke. Die neue Version ist mit dem skelettierten Kaliber 1967 MC ausgestattet, bei dem die beweglichen Komponenten nahtlos in die Brücken integriert sind. Dies betont die markant verzerrte Silhouette zusätzlich, während ein roter Rubin auf der Krone die Exklusivität des Platins unterstreicht.

Die Tank Normale ist eine Hommage an das historische Modell von 1934. Ihr Gehäuse und Armband sind aus satiniertem Platin gefertigt, wobei das markante Gliederarmband einen besonderen optischen Akzent setzt. Der Tortue Monopoussoir-Chronograph wiederum orientiert sich an einem Design aus dem Jahr 1998 und besticht durch Details wie die überdimensionale römische Ziffer XII. Die Chronographenzähler, Ziffern, die Minutenstempel und das Cartier-Logo sind elegant in Burgunderrot gehalten.

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Above Die exquisite Cartier Privé Tank Normale aus edlem Platin. (Foto: Cartier)
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Above Der elegante Cartier Privé Tortue Chronograph mit Platingehäuse. (Foto: Cartier)

Neue Facetten für zeitlose Klassiker

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Above Die neue Cartier Santos-Dumont fasziniert mit einem Zifferblatt aus Goldobsidian und einem feingliedrigen Armband aus Gelbgold. (Foto: Cartier)

Jedes Jahr überrascht Cartier mit faszinierenden Neuinterpretationen seiner Klassiker. So präsentiert sich die diesjährige Santos-Dumont mit einem Zifferblatt aus Goldobsidian, dessen irisierende Reflexe dem Zeitmesser eine völlig neue Textur verleihen. Kombiniert mit einem feingliedrigen Gelbgoldarmband aus 394 Einzelteilen, schmiegt sie sich sanft an das Handgelenk und verströmt eine Aura höchster Eleganz.

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Above Eine funkelnde Neuzugabe in der eleganten Cartier Baignoire-Kollektion. (Foto: Cartier)

Die von einer Badewanne inspirierte Baignoire-Kollektion wird in diesem Jahr um zwei exquisite Schmuckuhren erweitert. Unter Beibehaltung der ikonischen Formgebung sind das Gehäuse und der Armreif aus massivem Gold mit dem raffinierten Clous-de-Paris-Muster verziert, was dem Design eine besondere Finesse verleiht. Bei einem der Modelle wechseln sich die pyramidenförmigen Nieten mit umgekehrt gefassten Diamanten ab. Das Spiel zwischen den Spitzen der Edelsteine und der strukturierten Oberfläche verleiht der Baignoire eine völlig neuartige, faszinierende Ausstrahlung.

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Above Nach mehreren Jahren Pause präsentiert Cartier wieder ein neues Modell der markanten Roadster-Kollektion. (Foto: Cartier)

Eine weitere große Überraschung ist das Comeback der 2002 erstmals lancierten Roadster-Kollektion. Mit einer vom Tachometer inspirierten Linienführung, der markanten kegelförmigen Krone sowie einer Datumslupe in Scheinwerferoptik, Nieten und Schrauben, ist sie eines der seltenen sportlichen Designs der Marke. In diesem Jahr ehrt Cartier dieses kühne Erbe mit drei neuen Modellen. Die Proportionen wurden überarbeitet und die Linien leicht gestreckt, um die Ergonomie zu perfektionieren. Vier zusätzliche Nieten auf der Lünette verstärken die ausdrucksstarke, kraftvolle Ästhetik.

Meisterhafte Snow-Setting-Technik

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Above Das Zifferblatt der neuen Tank-Uhr erstrahlt dank meisterhafter Snow-Setting-Technik in einem Meer aus Diamanten. (Foto: Cartier)

Auf den Gehäusen und Zifferblättern vieler Meisterwerke, wie der Tank, kommt die anspruchsvolle Snow-Setting-Technik zum Einsatz. Bei dieser Methode werden Diamanten unterschiedlicher Größe in einer scheinbar zufälligen, jedoch äußerst präzise kalkulierten Anordnung gesetzt. Das Zusammenspiel der verschieden großen Edelsteine erinnert an fallende Schneeflocken und erzeugt ein faszinierend lebendiges Funkeln.

Strahlende Schmuckuhren der Spitzenklasse

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Above Die atemberaubende Schmuckuhr Myst de Cartier besticht durch ihr kunstvolles Design. (Foto: Cartier)
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Above Dank der flexiblen Glieder lässt sich die Myst de Cartier mühelos und elegant über das Handgelenk streifen. (Foto: Cartier)

Zweifellos gehören die Schmuckuhren zu den absoluten Höhepunkten in jedem Jahr bei Cartier. Unter den diesjährigen Neuheiten sticht die Myst de Cartier als eines der faszinierendsten Meisterwerke hervor. Die in Weiß- oder Gelbgold erhältlichen Modelle sind mit schwarzem Lack veredelt, was einen tiefen, skulpturalen 3D-Effekt erzeugt und die Uhr in ein opulentes Schmuckarmband verwandelt. Dank einer raffinierten Konstruktion aus elastisch verbundenen Gliedern lässt sich das Armband sanft dehnen und mühelos über das Handgelenk streifen.

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Above Die außergewöhnliche Schmuckuhr aus der Grain de Café-Kollektion. (Foto: Cartier)

Darüber hinaus präsentiert Cartier neue Variationen der Grain de Café-Kollektion, die ursprünglich von Kaffeebohnen inspiriert wurde. Goldene Elemente in Form von Kaffeebohnen zieren kunstvoll Gehäuse und Armband, wobei ihre Spitzen mit feinen Diamanten in Zargenfassung besetzt sind. Das quadratische Diamant-Setting auf dem Armband, kombiniert mit einem funkelnden Snow-Setting-Zifferblatt und einer ausgeprägten räumlichen Tiefe, macht dieses Modell zu einem begehrten Meisterwerk für anspruchsvolle Schmucksammler.

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Edgar Chang
Leitender Redakteur, Uhren & Schmuck, Tatler Taiwan
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Um

Durch Zufall bin ich in die Welt der Uhren und des Schmucks eingetaucht und war sofort fasziniert von der exquisiten Handwerkskunst und Ästhetik, die in jedem einzelnen Stück zum Ausdruck kommen.

Arbeiten

Bei Tatler schreibe ich hauptsächlich Artikel über Uhren und Schmuck, führe Interviews und wirke als leitende Redakteurin an der Veröffentlichung jeder Ausgabe mit.