Cover Der Maison Michel Fascinator mit Katzenohren, präsentiert bei der Chanel Métiers d’art 2026 Show (Foto: Chanel)

Stück für Stück haben die Kunsthandwerker von Chanel eine Chanel-Kollektion voller Details und Schönheit geschaffen, die durch erstklassige Handwerkskunst überzeugt.

Jedes Jahr ist die Chanel-Kollektion “Métiers d’art” eine Einladung, einen Gang zurückzuschalten. Die aus 81 Looks bestehende Chanel-Kollektion widmet sich den Kunsthandwerkern der hauseigenen Ateliers und Maisons, die als Meister ihres Fachs seit Jahrzehnten mit dem Modehaus zusammenarbeiten. Die Arbeit dieser Experten macht Chanel-Stücke so außergewöhnlich, und die Kollektion bietet ihnen eine Bühne, um zu glänzen.

In dieser Saison ließ sich Matthieu Blazy von städtischen Geschichten inspirieren und fand Schönheit dort, wo andere nur Wolkenkratzer und Beton sehen. Jedes Teil dieser Chanel-Kollektion ist reich verziert. Was wie im Wind tanzende Blüten aussieht, entpuppt sich als kunstvoll gearbeitete Federn; was wie exquisites Leopardenfell wirkt, ist in Wahrheit gewebter Tweed. Stofffasern werden zu Katzenohren geformt, Marienkäfer aus handgestickter Chenille und Pailletten zum Leben erweckt.

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Gestickte Marienkäfer von Montex

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Above Detailreiche Handstickereien des Ateliers Montex für Chanel.
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Above Kunstvolle Applikationen setzen bei Chanel neue modische Akzente.

Die von Montex angewandten Stickereitraditionen gehen auf das 19. Jahrhundert zurück und verbinden sich heute mit innovativen Techniken. Das Atelier ist seit 1949 in der Branche tätig und schloss sich 2011 den Fashion Métiers d’art von Chanel an. Für diese Kollektion schuf Montex zauberhafte Stickereien, darunter 3D-Marienkäfer, die jeweils zehn Stunden Handarbeit aus Rhodoid, Chenille, Pailletten und Perlen erforderten.

Handgefertigte Blüten von Lemarié

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Above Zarte Blumenmotive in präziser Handarbeit von Lemarié.
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Above Die Liebe zum Detail bei Chanel zeigt sich in jeder floralen Kreation.

Die Experten von Lemarié arbeiten seit über 60 Jahren mit Chanel zusammen. Für die Métiers d’art 2026 fertigten die Kunsthandwerker Blütenblätter aus Shantung-Seide, Seiden-Charmeuse und handgenähten Federn, um eine lebendige, organische Neuinterpretation der Kamelie zu kreieren. Die Blüten verliehen einem zierlichen rosa Midikleid zusätzliches Volumen und Dynamik.

Feline Fascinators von Maison Michel

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Above Die skulpturalen Kopfbedeckungen von Maison Michel überzeugen durch ihre Form.
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Above Kreative Katzenohren-Designs für den exklusiven Chanel-Look.

Maison Michel entwirft seit 1936 Hüte und arbeitet seit 1997 mit Chanel zusammen. Auffällig sind die geformten Katzenohren auf den Fascinators mit Tiermustern, die keck auf dem Kopf sitzen. Der Stoff wurde auf geschnitzten Holzblöcken fixiert und gedämpft, um die skulpturalen Kopfbedeckungen zu formen.

Handgewebter Leopardentweed von Lesage

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Above Das Atelier Lesage interpretiert den klassischen Chanel-Tweed auf neue Weise.
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Above Die Textur des Leopardenmusters wurde kunstvoll in Tweed eingearbeitet.

Niemand beherrscht Tweed so meisterhaft wie Lesage. Das Haus arbeitet seit 1983 mit Chanel zusammen und wurde 2002 offiziell Teil der Métiers d’art, da es sowohl traditionelle Techniken beherrscht als auch mit Texturen und Mustern innoviert. Für diese Kollektion setzten sie ihre künstlerischen Fähigkeiten ein, um das Leopardenmuster in Tweed-Form nachzubilden.

Dalmatiner und Hirsche von Goossens

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Above Schmuckkunstwerke von Goossens, die Chanel-Geschichte atmen.
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Above Funkelnde Details in Form von Tieren runden die Chanel-Kollektion ab.

1954 entwickelte Robert Goossens gemeinsam mit Gabrielle Chanel die erste byzantinische Schmuckkollektion. Der Goldschmied trat 2005 den Métiers d’art bei und brachte für Matthieu Blazys erste Kollektion Dalmatiner, Hirsche und Kolibris zum Funkeln.

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