Eine mit Stars besetzte Vernissage der Art Basel bestätigte Hongkongs Stellung als Zentrum der globalen Kunstwelt — und Tatler war bei jedem bedeutenden Moment vor Ort
Die privaten Vorbesichtigungen der Art Basel Hongkong 2026 waren in jeder Hinsicht ein beispielloser Triumph. Die Veranstaltung fand am 25. und 26. März im Hong Kong Convention and Exhibition Centre statt. Diese Tage, bevor die Messe am 27. März ihre Türen für das breite Publikum öffnete, bewiesen eindrucksvoll, dass diese Metropole das unangefochtene Herz der asiatischen Kunstwelt bleibt — und zunehmend zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für jeden anderen Standort auf internationaler Ebene heranwächst.
An der Spitze dieser Entwicklung stand Angelle Siyang-Le, die Direktorin der Art Basel Hongkong. Siyang-Le tat das, was sie stets meisterhaft beherrscht: Sie gab den Ton an — und das obendrein in einem leuchtend gelben Ensemble. Unter ihrer Leitung versammelte die Ausgabe 2026 insgesamt 240 erstklassige Galerien aus 41 Ländern und Territorien. Mehr als die Hälfte von ihnen stammte aus dem asiatisch-pazifischen Raum — eine Zahl, die das aufrichtige Engagement der Messe für ihre Heimatregion unterstreicht.
Die Feierlichkeiten hatten in diesem Jahr ein besonderes Gewicht. Bei der Eröffnungszeremonie der Messe kündigte die Ministerin für Kultur, Sport und Tourismus, Rosanna Law, eine auf fünf Jahre angelegte Zusammenarbeit zwischen dem Hong Kong Culture, Sports and Tourism Bureau und der Art Basel an. Dies festigt die Position der Metropole als exklusive Gastgeberstadt der Messe in dieser Region. Die Art Basel Hongkong wird sich weiterhin für öffentliche Kunst und Bildung in der Stadt einsetzen und gleichzeitig die Behörde dabei unterstützen, das lokale Kunstökosystem zu stärken. Law betonte, dass die Partnerschaft weit über die Messehallen hinausreichen werde, und beschrieb die Messe als einen kraftvollen Motor für die gesamte Kulturwirtschaft Hongkongs.
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Zu den Koryphäen, die zu diesem Anlass nach Hongkong reisten, gehörte Scheicha Al-Mayassa bint Hamad Al-Thani aus Katar. Ihre Anwesenheit war ein bedeutendes Statement, zumal sie im Februar die Erstausgabe der Art Basel Doha geleitet hatte. Und dann gab es natürlich die vertrauten Gesichter. Die Geschäftsfrau und Direktorin der Li Ka Shing Foundation, Solina Chau, der Tycoon und Vorsitzende des Hong Kong Tourism Board, Peter Lam, sowie die Architektin Caroline Fok gehörten zu den Persönlichkeiten, die durch die Hallen flanierten — eine schöne Bestätigung dafür, dass es bei der Art Basel Hongkong schon immer ebenso sehr um das Wiedersehen wie um die Kunst selbst ging.
Das Programm der Messe war ebenso beeindruckend wie ihre Gästeliste. Der Sektor Encounters wurde erstmals von einem Kollektiv kuratiert, angeführt von Mami Kataoka, der Direktorin des Mori Art Museum in Tokio, gemeinsam mit der M+ Kuratorin Isabella Tam, der in Jakarta ansässigen Kuratorin Alia Swastika und Hirokazu Tokuyama vom Mori Art Museum. Ein neu eingeführter Sektor namens Echoes beleuchtete Werke, die in den vergangenen fünf Jahren entstanden sind. Zudem feierte die digitale Initiative Zero 10 der Art Basel ihre Asien-Premiere, nachdem sie im Dezember 2025 auf der Art Basel Miami Beach erstmals präsentiert wurde.
Für drei Tage im Frühling ist Hongkong jener Ort, an dem jeder aus der internationalen Kunstszene sein möchte. Im Jahr 2026 stand völlig außer Frage, dass die Stadt diesen Status einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
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