Ein Haus in Puchong, Selangor, entworfen vom Pins Design Studio, verkörpert warmen Minimalismus und balanciert erdige Materialien, natürliche Texturen und räumliche Effizienz auf jeder Etage
Als das Pins Design Studio den Auftrag für ein dreistöckiges Ferienhaus in Puchong, Selangor, annahm, ging es weniger darum, ein Statement zu setzen, als vielmehr um die Perfektionierung der Details. Das Ergebnis ist eine Residenz, die sich zwischen Zurückhaltung und Textur bewegt — jede Etage mit eigenem Charakter, doch harmonisch vereint durch die Ästhetik des warmen Minimalismus.
“Die Kernabsicht war es, eine harmonische Fusion von Materialien und räumlichem Fluss zu schaffen”, sagt Eric Ooi, Design Director von Pins Design Studio. “Wir wollten, dass sich jedes Element zielgerichtet anfühlt — nicht dekorativ um seiner selbst willen, sondern als Teil einer kohärenten Gesamtkomposition.”
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Above Der Eingangsbereich im Erdgeschoss mit einer großen Schiebetür in dunklem Holzrahmen, mattierten Paneelen und einem runden Griff neben einer gerasterten Wandverkleidung mit Haken und Regalen
Diese Kohärenz wird im Erdgeschoss sofort lesbar, wo das Wohnzimmer die materielle Logik des Projekts etabliert. Eine Arbeitsplatte aus Marmor, glatt und präzise verarbeitet, steht in bewusstem Kontrast zum weichen Polstersofa davor. Auf der anderen Seite des Raumes flankieren Holzschränke Glasbausteine — ein Arrangement, das Licht und visuelle Durchlässigkeit in eine sonst massive Wand bringt und den warmen Minimalismus unterstreicht.
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Der Essbereich nimmt eine mutigere Position ein. Ein Holztisch mit stark gestreifter Maserung dient als Blickfang und zieht das Auge auf sich, bevor man den Rest des Raumes wahrnimmt.
Raumeffizienz war eine echte Herausforderung, und die Küche — zugänglich durch eine Schiebetür zwischen Haupteingang und Treppenhaus — zeigt, was disziplinierte Planung auf kompaktem Grundriss leisten kann. Eckige Arbeitsflächen nutzen Winkel, die sonst verschwendet wären. Grauer Granit zieht sich über Arbeitsplatte und Rückwand, eine Oberflächenwahl, die die Palette stabilisiert und den Holzschränken sowie den wärmeren Wandtönen den expressiven Vortritt lässt.
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Above Der erhöhte Bereich mit Glasbausteinen, einem gestreiften Fransenteppich an der Wand, einem kleinen schwarzen Beistelltisch und runden Wandleuchten auf dunklem Holz

Above Ein Stillleben auf dem Sideboard im Wohnbereich mit Stumpenkerzen auf einem Holzständer, einem Vintage-Audioempfänger und einer gerippten Papierstehlampe

Above Eine Ecke des Wohnzimmers mit einer niedrigen schwarzen Bank, gestapelten Büchern, einem Schachspiel und einer Keramikkanne vor einer großen texturierten Leinwand

Above Nahaufnahme der gestreiften zweifarbigen Tischplatte im Essbereich mit Stühlen aus Binsengeflecht und einem skulpturalen Wandrelief aus Altholz im Hintergrund
“Effiziente Raumnutzung war überall eine zentrale Überlegung”, erklärt Ooi. “Besonders in der Küche, wo wir das Layout maximieren mussten, ohne dass es sich beengt anfühlt. Die Materialwahl war essenziell — sie musste einen kleinen Bereich vereinen und ihn stimmig statt nur funktional wirken lassen.”
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Above Der Essbereich mit einem gestreiften zweifarbigen Holztisch, Stühlen mit Binsengeflecht und einem skulpturalen Reliefkunstwerk aus Altholz an der angrenzenden Wand

Above Die kompakte Küche mit Arbeitsplatte aus grauem Granit, passendem Fliesenspiegel, Holzschränken mit Stoffeinsätzen und einem offenen Regal für Keramik
Die erste Etage schlägt einen anderen Ton an. Ein offener Chill-out-Bereich mit Ausstellungsregalen und zwei Sesseln dient als Übergangszone zwischen dem geselligeren Erdgeschoss und den privaten Schlafzimmern.
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Das Hauptschlafzimmer nutzt dasselbe Vokabular für warmen Minimalismus wie die Etagen darunter, mit einem offenen Kleiderschrank und einem luxuriösen, texturierten Kopfteil. Gemusterte Bettwäsche sorgt für Kontrast, ohne die generelle Ruhe der Farbpalette zu stören.
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Die Kinderzimmer sind individueller gestaltet. Eines integriert Einbauschränke aus Holz, die in eine Arbeitsecke übergehen — eine praktische Lösung, die Stauraum und Arbeitsplatz auf einer Ebene hält. Naturstein dient als Schrankgriff, ein kleines Detail, das die materielle Konsistenz im Raum wahrt. Das andere Kinderzimmer kombiniert ein hölzernes Kopfteil mit sanft blauer Polsterung und Kunstdrucken, die von den Kindern selbst ausgewählt wurden und den Raum vervollständigen.
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“Jedes Schlafzimmer hat ein eigenes Thema, aber sie bleiben miteinander verbunden”, bemerkt Ooi. “Die Materialien und die tonale Bandbreite ziehen sich durch alle Räume. Die Unterschiede liegen im Charakter, nicht in der Formensprache.”
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