At Milan Design Week 2026, Smeg showcased Neo, a humanoid robot by 1X capable of operating kitchen appliances
Cover Auf der Milan Design Week 2026 präsentierte Smeg den humanoiden Roboter “Neo”, der Küchengeräte bedienen kann.
At Milan Design Week 2026, Smeg showcased Neo, a humanoid robot by 1X capable of operating kitchen appliances

Von unsichtbarer Induktion bis zu KI-Sous-Chefs: Die Milan Design Week 2026 bestätigte, was die Branche längst ahnte — die Küche ist kein bloßer Raum mehr, sondern der Mittelpunkt des Lebens.

Die Küche erobert den Wohnraum schon seit geraumer Zeit, doch die Milan Design Week fühlte sich wie der Moment an, in dem diese Entwicklung vollendet wurde. Auf der EuroCucina und in den Showrooms der Stadt präsentierte eine Marke nach der anderen das gleiche Argument: Die Grenzen zwischen Küche, Wohnzimmer, Essbereich und sogar dem Ankleidezimmer sind nicht nur verschwommen, sondern vollständig aufgelöst. Technologie verschwand in Oberflächen. Geräte wurden zur Architektur. Eine Schweizer Marke inszenierte eine Performance, eine neuseeländische Marke servierte Tee, der auf einer im Vulkangestein verborgenen Induktionsplatte zubereitet wurde, und ein Möbelhersteller baute eine Wand, die sich als Bar entpuppte. Die Küche ist während der Milan Design Week überall dort, wo Sie es wünschen.

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V-ZUG

Tatler Asia
A performer of Table Rituals by Teatro delle Moire
Above Ein Darsteller während der “Table Rituals”-Performance des Teatro delle Moire bei der Milan Design Week.
A performer of Table Rituals by Teatro delle Moire

Die Schweizer Gerätemarke V-ZUG setzte bei der Milan Design Week eines der subtilsten, aber durchdachtesten Statements mit der Präsentation von “Table Rituals” in ihrem Studio an der Piazza San Marco. Die von Architektin Elisa Ossino entworfene Installation konzentrierte sich auf einen langen, skulpturalen Tisch, der gleichzeitig als Bühne, Arbeitsfläche und Treffpunkt diente.

Drei Darsteller des Teatro delle Moire, gekleidet in Textilskulpturen von Matteo Idini, verwandelten alltägliche Handgriffe wie das Hacken oder Servieren in eine choreografierte Interaktion aus Gestik und Klang. Es war weniger eine Produktdemonstration als ein überzeugendes Plädoyer: Die Küche ist kein reiner Raum für Maschinen, sondern ein Lebensraum für Menschen. Auch die Trends der Milan Design Week bestätigen diesen Fokus.

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Tatler Asia
The Integra invisible induction system at V-ZUG Studio Milano
Above Das unsichtbare Induktionssystem Integra im V-ZUG Studio während der Milan Design Week.
The Integra invisible induction system at V-ZUG Studio Milano

Im Zentrum des Tisches befand sich Integra, das neue unsichtbare Induktionssystem von V-ZUG, eingebettet in eine nahtlose MDi-Mineraloberfläche. Dieses Material besteht aus reinen natürlichen Mineralien, ist extrem widerstandsfähig und wirkt visuell wie puristische Architektur.

Keine sichtbaren Kochfelder, keine unterbrochenen Interfaces, sondern eine vollkommene Fläche, die über ein haptisches Steuerelement und subtile LED-Anzeigen reagiert. Technologie ist hier vorhanden, ohne sich aufzudrängen — ein Markenzeichen für modernes Design auf der Milan Design Week.

Falls Sie es verpasst haben: Von Herz und Herkunft: Die Peranakan-Kochtradition zweier Schwestern erwacht in dieser gemütlichen V-ZUG-Küche zum Leben

Visionnaire

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Photo 1 of 2 Die Duncan-Küche von Alessandro La Spada für Visionnaire, deren Wand aus oxidiertem Metallmosaik eine voll ausgestattete Bar verbirgt.
Photo 2 of 2 Der Titan-Esstisch vom selben Designer mit Negresco-Marmor auf asymmetrischen Beinen auf der Milan Design Week.
The Duncan kitchen by Alessandro La Spada for Visionnaire, with its oxidised metal mosaic wall sliding away to reveal a fully equipped bar within
The Titan dining table by the same designer with Negresco marble on asymmetrical legs

Visionnaire lieferte bei der Milan Design Week einen überzeugenden Beweis dafür, dass die Küche ein architektonisches Statement sein kann. Die Basalt-Insel von Alessandro La Spada besitzt mit ihrem metallischen Volumen die Autorität einer Skulptur, kombiniert mit der Eleganz des Titan-Tisches. Ein weiteres Highlight: Die Duncan-Wand aus oxidiertem Metallmosaik, die per Knopfdruck eine private Bar enthüllt. Domestisches Theater auf höchstem Niveau.

Liebherr

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Photo 1 of 3 Der unterbaufähige Weinkühler und Kühlschrank von Liebherr, gezeigt auf der Milan Design Week.
Photo 2 of 3 Die French-Door-Serie in SmartSteel und TerraSteel für anspruchsvolle Küchenkonzepte.
Photo 3 of 3 Die “Moments to Savour”-Ausstellung im Hotel Rosa Grand während der Milan Design Week.
Liebherr’s under-counter wine chiller and fridge
The French Door range in SmartSteel and TerraSteel
Moments to Savour showcase at Hotel Rosa Grand

Liebherr setzte bei der Milan Design Week auf Intimität unter dem Motto “Moments to Savour” im Hotel Rosa Grand. Der Fokus lag auf Kühlung als Designobjekt: XL-Einbaugeräte, die French-Door-Serie in exklusivem TerraSteel sowie Stücke der luxuriösen Monolith-Reihe. Mit einer eigenen Rikscha-Aktivierung in der Stadt brachte Liebherr Präzisionskühlung und Charme direkt auf die Straßen von Mailand.

Falls Sie es verpasst haben: Liebherrs Gian Paolo Glueckler darüber, wie Frische und Wellness in der Küche mit dem Kühlschrank beginnen

Smeg

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Photo 1 of 2 Smegs Musa-Kollektion in einem eleganten Terrakotta-Farbschema auf der Milan Design Week.
Photo 2 of 2 Die Musa-Kollektion in strahlendem Weiß als Teil der Neuheiten zur Milan Design Week.
Smeg’s Musa in a terracotta scheme
Musa in white

Smeg stellte auf der Milan Design Week “Musa” vor, seine erste Einbaukollektion seit zehn Jahren, entwickelt mit dem Mailänder Studio BorromeodeSilva. Die Geräte vereinen abgerundete Grafik und geätztes Glas in einer spannenden Textur-Kombination. Ein besonderer Blickfang war zudem “Neo”, ein humanoider Roboter von 1X, der die Geräte bediente und einen visionären Ausblick auf die smarte Küche gab.

Dada

Tatler Asia
Dada’s Physis by Vincent Van Duysen, the centenary kitchen system of softened volumes and unified construction logic
Above Dadas “Physis”-System von Vincent Van Duysen, das anlässlich der Milan Design Week präsentiert wurde.
Dada’s Physis by Vincent Van Duysen, the centenary kitchen system of softened volumes and unified construction logic

Zum 100-jährigen Jubiläum präsentiert Dada das System “Physis” von Vincent Van Duysen. Mit abgerundeten Kanten und handwerklicher Perfektion fließen hier Materialien und Licht ineinander über. Es ist Architektur innerhalb der Architektur, bei der die Küche vollkommen mit dem Wohnraum verschmilzt, ein zentrales Thema auf der diesjährigen Milan Design Week.

Fisher & Paykel

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Photo 1 of 2 Die “Kitchen as Monolith”-Installation von Fisher & Paykel auf der Milan Design Week.
Photo 2 of 2 Das Fabric Care-Erlebnis der Marke, das Wäschepflege als Teil des Wohnkonzepts während der Milan Design Week interpretiert.
Fisher & Paykel’s Kitchen as Monolith at EuroCucina, tōtara cabinetry and basalt island framing appliances
The brand’s Fabric Care experience reimagining laundry as the wardrobe’s extension

Fisher & Paykel überzeugte bei der Milan Design Week mit “Nature Ritual”. Inspiriert von der neuseeländischen Landschaft, schuf die Marke ein immersives Umfeld aus geschnitztem Tōtara-Holz und Vulkangestein. Die Geräte der Minimal-Serie waren bündig integriert, was die Philosophie der Marke unterstreicht: Technologie sollte präsent sein, ohne das architektonische Gesamtbild der Milan Design Week zu stören.

Cesar

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Photo 1 of 2 Tangram in Anodic Red im renovierten Cesar-Flagshipstore während der Milan Design Week.
Photo 2 of 2 Die geschwungene Groove-Oberfläche von Tangram zeigt die Designsprache der Milan Design Week.
Tangram in Jaipur Red anodic lacquer at Cesar’s renovated Milan flagship
The sinuous Groove surface of Tangram

Cesar nutzte die Milan Design Week für die Neueröffnung seines Flagshipstores als immersive Reise. Im Fokus stand “Tangram”, das System von García Cumini mit variablen Radien, das nun weit über die Küche hinaus den Wohnraum gestaltet. Die Marke zeigt eindrucksvoll, dass die Küche als kompositorisches Element das Herz eines jeden Zuhauses bildet.

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