Von der astronomischen Celestial bis hin zu einer Calatrava mit Alarmfunktion und einem skelettierten ewigen Kalender für die Cubitus — Patek Philippe definiert mit diesen drei neuen Grand Complications die Grenzen der Uhrmacherkunst völlig neu.
Auf der Watches & Wonders 2026 enthüllte Patek Philippe drei atemberaubende Grand Complications. Jedes dieser Modelle stellt eine technische Premiere für die Schweizer Manufaktur dar und führt eine historische mechanische Innovation in die jeweilige Kollektion ein. An der Spitze steht die Celestial Sunrise and Sunset, die als erste Armbanduhr in der aktuellen Patek Philippe-Kollektion die Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang anzeigt. Währenddessen setzt die Calatrava 24-Hour Alarm neue Maßstäbe in der akustischen Exzellenz und integriert eine Weckfunktion in ein klassisches Calatrava-Gehäuse. Das Trio wird komplettiert durch die Cubitus Perpetual Calendar Skeleton — die erste Grand Complication innerhalb der erst 2024 lancierten Cubitus-Linie.
Von den drei Modellen zieht die Celestial Sunrise and Sunset zweifellos die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Als Krönung von mehr als fünf Jahren Entwicklungszeit repräsentiert diese “Patek Philippe”-Uhr, für die sechs neue Patente angemeldet wurden, einen Triumph der Mikro-Ingenieurkunst. Sie wird durch das neue Kaliber 240 C LU CL LCSO angetrieben, das 121 zusätzliche Komponenten zum bestehenden Celestial-Uhrwerk hinzufügt, dabei jedoch die Bauhöhe um lediglich 1,12 mm auf ein beachtlich flaches Maß von 7,93 mm steigert.
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Above Die 47mm Patek Philippe Celestial Sunrise and Sunset aus Weißgold überzeugt durch technische Brillanz
Die Leistung dieser 121 neuen Bauteile ist bemerkenswert. Zum ersten Mal bei einer “Patek Philippe”-Armbanduhr der aktuellen Kollektion zeigt das Zifferblatt die Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang für Genf an — nicht als fixe Näherungswerte, sondern als mikroskopisch präzise Indikationen, die sich mit den Jahreszeiten wandeln. Zwei eiförmige Kurvenscheiben bilden dabei die Neigung der Erdachse über 12 Monate hinweg ab. Ein zum Patent angemeldetes Doppelfühler-System liest diese Kurvenscheiben aus und übersetzt die Daten auf zwei schlanke Zeiger, die auf der 1- bis 31-Datumsanzeige die Dämmerungszeiten markieren.
Besonders genial ist das synchronisierte Korrektursystem für die Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit. Während bei astronomischen Anzeigen die Zeitumstellung oft problematisch war, genügt hier ein Druck auf den Korrektor bei 9 Uhr, um die angezeigte Zeit um eine Stunde und gleichzeitig die Datumsindikation anzupassen. Die Anzeigen bleiben stets in perfekter Harmonie.
Das 47 mm Gehäuse aus Weißgold besticht durch ein X-förmiges Motiv an den Gehäuseflanken, das an die Struktur von Weltraummodulen erinnert. Ebenso markant ist das schwarze Verbundarmband, das nahtlos in das lug-freie System übergeht.

Above Patek Philippe Calatrava 24-Hour Alarm im 41mm Weißgold-Gehäuse mit grünem Zifferblatt
Akustische Meisterschaft bei “Patek Philippe”
Bei “Patek Philippe” muss eine praktische Komplikation denselben hohen Anspruch erfüllen wie eine poetische. Die Calatrava 24-Hour Alarm — eine Weckuhr, die sanft schlägt statt zu summen — unterstreicht diesen Anspruch eindrucksvoll. Das klassische 41 mm Calatrava-Modell in Weißgold zeichnet sich durch ein Gehäuseband mit Clous de Paris-Guillochierung aus. Das lackierte Zifferblatt in Marineblau oder Waldgrün bildet einen modernen Kontrast zu den applizierten arabischen Ziffern und den leuchtbeschichteten Zeigern.
Das Datum wird über ein Hilfszifferblatt bei 6 Uhr angezeigt, während die Alarmzeit im 12-Uhr-Fenster über ein 24-Stunden-System in 15-Minuten-Schritten programmiert wird. Angetrieben wird die Uhr vom selbstaufziehenden Kaliber AL 30-660 S C, das durch den Saphirglasboden vollständig sichtbar ist.

Above Die elegante Patek Philippe Calatrava 24-Hour Alarm mit blauem Zifferblatt und passendem Nubuk-Armband
Was die Calatrava 24-Hour Alarm von gewöhnlichen Weckuhren unterscheidet, ist die Klangqualität. Statt eines rauen Summens schlägt hier ein klassischer Ton gong um das Uhrwerk herum. Ein Inertialregler sorgt dabei für einen gleichmäßigen Rhythmus. Das Resultat ist kein schriller Alarm, sondern ein heller, eleganter Klang, der den Charakter von “Patek Philippe” widerspiegelt.
Zudem ist die Calatrava 24-Hour Alarm die einzige wasserdichte Schlagwerkuhr der aktuellen Kollektion, was eine Neukonstruktion der Bandanstöße erforderte.

Above Patek Philippe Cubitus Perpetual Calendar Skeleton aus Platin als neue technische Sensation
Die “Patek Philippe” Cubitus-Kollektion definiert Form neu
Die Cubitus Perpetual Calendar Skeleton markiert einen weiteren Meilenstein: High-End-Komplikationen halten Einzug in die erst 2024 eingeführte Cubitus-Linie. Die Uhr mit ewigem Kalender in einem 45 mm Platingehäuse wird vom völlig neuen Kaliber 28-28 Q SQU angetrieben — einem quadratischen, skelettierten Uhrwerk, das perfekt mit der Geometrie harmoniert. Die monochrome Gestaltung in Rhodium-Optik und die Verwendung klarer Saphir-Lagersteine anstelle der üblichen roten Steine unterstreichen die visuelle Zurückhaltung.
Der Mechanismus des ewigen Kalenders ist eine quadratische Evolution des Kalibers 240 Q. Die Mondphase nutzt einen neuen Mechanismus, dessen Oberfläche per Laser strukturiert wurde, um die lunare Topografie präzise abzubilden. Ein marineblaues Verbundarmband rundet dieses außergewöhnliche “Patek Philippe”-Zeitstück ab.
Diese drei neuen Kreationen signalisieren eine Manufaktur, die stets die Grenzen des mechanisch Möglichen verschiebt. Der Himmel über Genf wird am Handgelenk abgebildet, die Stunde ertönt auf einem Gong, und der Kalender vollzieht seinen Tanz hinter einer skelettierten Struktur.
Credits
Photography: Ching
Art Direction: Jeremy Ang
Images: Patek Philippe
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