Ganz im Sinne der eleganten Seele des Place Vendôme 12 in Paris hat das französische Schmuckhaus Chaumet eine neue “französische Gartenanlage inmitten der Stadt” im Shin Kong Mitsukoshi A9 in Taipeh erschaffen.
Die neue Chaumet-Boutique im A9 feierte im Mai ihre exquisite Neueröffnung. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der Marke in Taiwan, sondern ist auch ein ästhetischer Dialog, der sich über 250 Jahre erstreckt. Von der neuen Boutiquengestaltung voller natürlicher Vitalität über die zeitgenössischen Kreationen, die am Eröffnungstag von den prominenten Gästen Tony Yang und Aviis Zhong elegant präsentiert wurden, bis hin zu den sieben historischen Antiquitäten, die zum ersten Mal aus Übersee nach Taiwan kamen, erhebt Chaumet den Schmuck von seltenen Edelsteinen zu künstlerischen Symbolen, die Geschichte und Poesie in sich tragen. Die Gäste sind eingeladen, in dieses von Gold und Edelsteinen gewebte Naturepos einzutauchen.
Ein französischer Garten in der Stadt: Ein immersiver Raum aus Licht, Schatten und Symbolik
Die neue Chaumet-Boutique im A9 wirkt wie eine Oase der Ruhe inmitten des belebten Xinyi-Viertels. Das Designkonzept ist eng mit der Kerntradition des naturalistischen Juweliers (Naturalist Jeweler) verbunden und präsentiert sich mit einer noch transparenteren, helleren und leichteren Eleganz.

Above Aviis Zhong, der Stargast bei der Eröffnung der neuen Chaumet-Boutique im A9. (Foto: Chaumet)

Above Tony Yang beehrt als prominenter Gast die Neueröffnung der exklusiven Chaumet-Boutique.
Beim Betreten der Boutique fällt der Blick sofort auf die zentrale Vitrine, die sich von traditionellen runden Formen löst. Ihre asymmetrischen, fließenden Linien harmonieren wunderbar mit der darüberliegenden Beleuchtung, während das Spiel von Licht und Schatten die rhythmische Schönheit der Natur meisterhaft einfängt. Die Räumlichkeiten sind in einem warmen Weißton gehalten, wobei die goldenen Weizenährenschnitzereien an den Wänden einen besonderen visuellen Anziehungspunkt bilden. Die Weizenähre ist seit 1780 das charakteristische Symbol des Hauses. Im sanften Licht treten die dreidimensionalen Ebenen deutlich hervor und erinnern an wogende Ähren in einem von einer sanften Brise gestreiften Weizenfeld.

Above Die zentrale Vitrine besticht durch fließende Linien im Zusammenspiel mit eleganten Lichtelementen. (Foto: Chaumet)

Above Im Bereich für Hochzeitsschmuck ziert das ikonische Relief des Fuchsien-Diadems die Wand, als Hommage an das 1919 für das Haus Bourbon-Parma entworfene Meisterwerk. (Foto: Chaumet)
Diese räumliche Formensprache ist weit mehr als reine Dekoration; sie fungiert als eine Führung für die Sinne. Im Bereich für Hochzeitsschmuck ziert das Relief des emblematischen Fuchsien-Diadems die Wand. Diese Hommage an das 1919 für das Königshaus Bourbon-Parma entworfene Diadem erzählt von der königlichen Romantik, die seit Kaiserin Joséphine sorgsam gepflegt wird. Das Boutiquendesign verbindet rationale Architekturstrukturen auf vollendete Weise mit organischen Naturmotiven. So wird die Präsentation der Schmuckstücke nicht bloß zu einer Zurschaustellung von Objekten, sondern gleicht einem Entstehen in einem französischen Garten. Dieser feinfühlige Umgang mit Licht, Schatten und Materialien bringt die einzigartige Perspektive von Chaumet zum Ausdruck, die historisches Erbe mit zeitgenössischer Ästhetik vereint. Damit wird jedem Gast, der die Boutique betritt, ein umfassendes, immersives Schönheitserlebnis geboten.
Der traumhafte Diadem-Salon: Der royale Traum einer Prinzessin
Neben dem von der Natur inspirierten Ambiente ist der Salon des Diadèmes, der an die berühmte Pariser Hauptboutique angelehnt ist, wohl der atemberaubendste Bereich des Geschäfts. Sobald man den exklusiven VIP-Raum betritt, der in dem markentypischen Royalblau gehalten ist, erblickt man eine ganze Wand voller filigraner Neusilber-Modelle von Diademen — und fühlt sich sogleich wie am Place Vendôme in Paris. Als unangefochtener Meister der Diademe hat Chaumet seit seiner Gründung im Jahr 1780 über 2.500 dieser Kronjuwelen kreiert. Diese Wand ist nicht nur ein Abbild der Geschichte, sondern bietet auch die Möglichkeit zur Anprobe, sodass die Gäste die königliche Eleganz hautnah erleben können. Für den Wunsch nach einem ganz persönlichen Meisterwerk arrangiert die Marke sogar, dass Pariser Kunsthandwerker und das Designteam nach Taiwan reisen, um Maßanfertigungen vorzunehmen. So kann sich jeder Sammler in Taipeh seinen jahrhundertealten royalen Traum erfüllen.

Above Der exklusive VIP-Raum spiegelt den Pariser Salon des Diadèmes wider und präsentiert filigrane Diadem-Modelle aus Neusilber. (Foto: Chaumet)
Tony Yang versprüht den Charme eines Gentleman, während Aviis Zhong in einer eleganten Weizenähren-Kreation erstrahlt
Am Eröffnungstag erschienen die prominenten Gäste Tony Yang und Aviis Zhong gemeinsam und verkörperten in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen die facettenreiche Faszination des Hauses. Der charismatische Tony Yang trug eine Brosche aus der Haute-Joaillerie-Kollektion “Bamboo”. Die markanten Bambuslinien unterstrichen eine maskuline, aber zugleich weiche Gentleman-Ästhetik, die wunderbar mit den dynamischen Naturmotiven des Raumdesigns harmonierte. Die elegante Schauspielerin Aviis Zhong hingegen wählte die äußerst charakteristische Haute-Joaillerie-Kollektion “L’Épi de Blé de Chaumet”. Der mit Diamanten besetzte Gelbgoldschmuck in Form von Weizenähren bildete ein bezauberndes Zusammenspiel mit den Schnitzereien an den Wänden und brachte die unerschöpfliche Vitalität der Natur formvollendet zum Ausdruck.

Above Eine elegante Bamboo-Brosche aus 18-karätigem Weißgold, Gelbgold und edlem Platin.

Above Ein exquisiter L‘Epi de Blé Ring aus 18-karätigem Gelbgold. (Foto: Chaumet)

Above Eine wunderschöne L‘Epi de Blé Halskette aus 18-karätigem Gelbgold. (Foto: Chaumet)

Above Edle L‘Epi de Blé Ohrringe aus hochwertigem 18-karätigem Gelbgold. (Foto: Chaumet)
Ein Kunstdialog über Jahrhunderte hinweg: Die Höhepunkte der fünf antiken Meisterwerke
Was erfahrene Schmucksammler bei dieser Eröffnung am sehnlichsten erwarteten, waren zweifellos die sieben historischen Meisterwerke aus der Sammlung des Hauses, die zum ersten Mal den weiten Weg vom Place Vendôme in Paris nach Taiwan antraten. Dieser handwerkliche Dialog über ein Jahrhundert hinweg bringt die wahre Essenz von Chaumet als naturalistischer Juwelier präzise auf den Punkt. Von der Aigrette in Form eines Kolibris aus dem Jahr 1894, die mit flügelschlagender Lebendigkeit fast noch die Wärme des Lebens in sich zu tragen scheint, bis hin zu poetisch anmutenden Insekten und erblühenden Blumen — jedes Meisterwerk ist weit mehr als nur eine Ansammlung von Edelsteinen. Es ist die gefühlvolle Interpretation einer tiefen und genauen Beobachtung der Natur durch das Traditionshaus. Diese ästhetischen Entwürfe aus dem 19. und 20. Jahrhundert sind nicht nur historische Fußnoten, sondern dienen auch als unerschöpfliches Vokabular für zeitgenössische Kreationen, das in Taipeh leise von der unvergänglichen Poesie und Lebenskraft der Schmuckkunst erzählt.

Above Eine Trageaufnahme der faszinierenden Aigrette mit Kolibri-Motiv aus dem Jahr 1894. (Foto: Chaumet)
Aigrette mit Kolibri-Motiv (1894): Das Glanzstück dieser Ausstellung besteht aus 18-karätigem Weißgold und Silber, prachtvoll besetzt mit Rubinen und Diamanten. Dieses Meisterwerk fängt den Moment eines herabstoßenden und flügelschlagenden Kolibris unglaublich lebendig ein. Dank des transformierbaren Designs kann es sowohl als Diadem getragen als auch zu einer Brosche umgewandelt werden — eine vollendete Verkörperung des Motivs vom Paradiesvogel.

Above Die atemberaubende Aigrette mit Kolibri-Motiv aus dem Jahr 1894 fasziniert mit edlen Details. (Foto: Chaumet)
Florales Schmuckset mit Türkisen (1969): Diese Kombination aus Halskette und Ohrringen zeugt von der Erkundung der Farbenkunst in den 1960er-Jahren. Die aus strukturiertem Gelbgold gefertigten Blütenblätter umschließen leuchtend farbige Türkise. Dieser markante Kontrast zwischen warmen und kühlen Tönen verleiht dem Stück eine starke visuelle Spannung sowie eine beeindruckende künstlerische Tiefe.

Above Die florale Halskette Collier Fleurs zusammen mit den passenden Blumen-Ohrringen aus dem Jahr 1969. (Foto: Chaumet)
Bienen-Brosche (1970): Die Biene gilt als ein Symbol der Macht in der Napoleon-Dynastie. Bei diesem Stück wurden die Blattadern der aus Perlmutt gefertigten Flügel kunstvoll mit Goldfäden nachgezeichnet. Es zeigt den kreativen Einfallsreichtum der 1970er-Jahre, als man dieses royale Symbol in ein stilvolles, alltägliches Schmuckstück übersetzte.

Above Eine detailreiche Bienen-Brosche als Symbol kaiserlicher Macht aus dem Jahr 1970. (Foto: Chaumet)
Specht-Brosche (1971): Die raffinierte Kombination aus hochglanzpoliertem Weißgold und Gelbgold mit naturbelassener Textur schafft einen faszinierenden Kontrast zwischen glatten und rauen Oberflächen. Das durchbrochene Design der Flügel verleiht dem Schmuckstück eine leichte Dynamik, welche die majestätische Haltung des fliegenden Vogels perfekt wiedergibt.

Above Eine kunstvoll gestaltete Specht-Brosche mit dynamischem Flügel-Design. (Foto: Chaumet)

Above Eine elegante Trageaufnahme der außergewöhnlichen Specht-Brosche am Revers. (Foto: Chaumet)
Vogel-Broschen-Serie (1962): Diese Kollektion umfasst Broschen von fliegenden Vögeln und Jungtieren, die aus texturiertem Gelbgold gefertigt sind. Ob als Sinnbild eleganter Ruhe auf einem Ast oder eingefangen im Moment des Flügelschlags — sie alle zeugen von Chaumets jahrhundertelangem Streben nach vollkommener Leichtigkeit und natürlicher Bewegung.

Above Eine stilvolle Trageaufnahme der faszinierenden Vogel-Broschen-Serie aus edlem Gelbgold. (Foto: Chaumet)

Above Die Vogel-Broschen-Serie zeigt meisterhafte Handwerkskunst und natürliche Dynamik. (Foto: Chaumet)
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