Junge Stars präsentierten einen frischen Ansatz der Oscars-Beauty, indem sie minimalistisches Make-up mit strukturierten Roben und klarem Styling kombinierten.
Die 98. Academy Awards im Dolby Theatre boten die gewohnte Mischung aus Haute-Couture-Roben und maßgeschneiderten Smokings, doch in diesem Jahr wirkte der rote Teppich erfrischend unbeschwert. Frische Gesichter dominierten das Bild und bevorzugten ein Make-up, das natürliche Haut, sanfte Highlights und zurückhaltende Farben anstelle von starkem Contouring oder dramatischem Augen-Make-up betonte. Die Haare wurden oft schlicht frisiert, sei es als elegante Hochsteckfrisur oder in lockeren, texturierten Wellen, wodurch die Gesichter im Rampenlicht stets im Vordergrund blieben. Selbst in Kombination mit mutiger oder skulpturaler Mode schufen diese Entscheidungen ein Gefühl von Klarheit und Harmonie.
Auf dem gesamten roten Teppich, von Gracie Abrams bis hin zu Renate Reinsve, betonte der neue Ansatz der Oscars-Beauty die Individualität statt des bloßen Spektakels. Minimalistisches Make-up, durchdachtes Styling und sorgfältig ausgewählte Accessoires zeigten, wie sich die zeitgenössische Oscars-Beauty zunehmend in Richtung persönlichem Ausdruck entwickelt — ob mit einem ungeschminkten Gesicht oder angesagtem Gen-Z-Make-up.
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Chase Infiniti

Above Chase Infiniti feierte ihr Debüt auf dem roten Teppich in einer mehrlagigen lavendelfarbenen Louis-Vuitton-Robe, gepaart mit einem De-Beers-Choker und texturierten Zöpfen für ein modernes, skulpturales Finish der Oscars-Beauty (Foto: Mike Coppola/Getty Images)
Die Schauspielerin Chase Infiniti gab ihr Oscars-Debüt in einer maßgeschneiderten Louis-Vuitton-Robe, die durch ihre mehrlagige Konstruktion sofort alle Blicke auf sich zog. Das lavendelfarbene Seidenkleid bestach durch asymmetrische, mehrstufige Rüschen, die über den Rock und das Mieder flossen — ein Design, dessen Fertigstellung Berichten zufolge mehr als 750 Stunden in Anspruch nahm. Als Accessoire wählte sie einen atemberaubenden De-Beers-London-Choker aus der Metamorphosis-Couture-Kollektion, in dessen Zentrum ein leuchtend gelber Diamant im Kissenschliff sowie mehr als 57 Karat weiße Diamanten erstrahlten.
Ihr Styling der Oscars-Beauty war wohlüberlegt und harmonisch. Das Make-up zeichnete sich durch eine leuchtende Grundierung mit sanften Highlights, dezentem Lidschatten und Wimperntusche statt starkem Eyeliner aus. Ein neutraler Lipgloss sorgte dafür, dass ihr Gesamtlook im Vordergrund stand und nicht überladen wirkte.
Ihre Haare trug Infiniti in langen, feinen Zöpfen, die weit über ihre Schultern fielen. Diese Flechtfrisur spiegelte die fließenden Linien des Kleides wider und bewahrte gleichzeitig die klare, jugendliche Richtung, die in diesem Jahr viele Gäste bei der Wahl ihrer Oscars-Beauty einschlugen. Viele verglichen sie mit einer jungen Lisa Bonet.
Jessie Buckley

Above Jessie Buckley trug eine rosarot leuchtende Chanel-Robe mit strukturierter Silhouette, die ihr minimalistisches Make-up und ihre glatte Frisur perfekt ergänzte (Foto: Julian Hamilton/Getty Images)
Die Schauspielerin Jessie Buckley erschien in einer farbblockierten Chanel-Robe, die Rosa und Rot in einem schulterfreien Design vereinte, das von klassischen Hollywood-Silhouetten inspiriert war. Die Form betonte das Dekolleté und die Schultern, ergänzt durch ein enganliegendes Mieder und einen Rock, der elegant bis zum Boden reichte.
Ihr Oscars-Beauty-Look harmonierte hervorragend mit der sanften Farbpalette. Das Make-up konzentrierte sich auf einen ebenmäßigen Teint sowie gedeckte Töne an Augen und Wangen, wobei auf starkes Contouring oder dramatische Farben bewusst verzichtet wurde. Dieser Ansatz sorgte dafür, dass der Kontrast zwischen den rosa und roten Stoffen — ebenso wie ihr strahlendes Lächeln — der unangefochtene Mittelpunkt blieb.
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