Novak Djokovic’s interests off court follow a similarly deliberate rhythm, moving through food, hydration, recovery tech and sport ownership (Photo: James Fearn/Getty Images)
Cover Die Interessen von Novak Djokovic abseits des Courts folgen einem durchdachten Muster aus Ernährung, Hydratation, Regeneration und Sportbeteiligungen (Foto: James Fearn/Getty Images)
Novak Djokovic’s interests off court follow a similarly deliberate rhythm, moving through food, hydration, recovery tech and sport ownership (Photo: James Fearn/Getty Images)

Von “Clean Snack”-Start-ups bis hin zum europäischen Fußball — die Investitionen von Novak Djokovic zeichnen das Porträt eines Athleten, dessen Fokus auf Leistung auch seine Kapitalanlagen bestimmt.

Novak Djokovic wird seit Langem mit Disziplin auf dem Tennisplatz in Verbindung gebracht, doch auch die finanzielle Seite seiner Karriere folgt einem ähnlich maßvollen Muster. Seine Investitionstätigkeit gleicht keineswegs einer ziellosen Ansammlung von Promi-Deals. Stattdessen konzentriert sich Novak Djokovic auf Bereiche, die seinen persönlichen Fokus auf Leistung, Regeneration und langfristige körperliche Erhaltung widerspiegeln. Dazu gehören Sektoren wie Ernährung, tragbare Gesundheitstechnologien, Biotechnologie und Hydratationsforschung, neben traditionelleren Anlagen wie Immobilien und ausgewählten sportbezogenen Unternehmungen. Sein Portfolio ist nach Prominenten-Maßstäben nicht besonders breit gefächert, aber in seiner Ausrichtung konsequent. Der rote Faden ist eine Vorliebe für Unternehmen und Vermögenswerte, die mit Leistung, Nutzwert und langfristigem Wert verbunden sind, anstatt auf Hype-Zyklen oder rein spekulative Wachstumsgeschichten zu setzen.

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Wellness und Ernährung

Novak Djokovic war Mitbegründer und Investor von Cob, einem Start-up für “Clean-Eating”-Snacks, das unter seiner Beteiligung eine Anschubfinanzierung erhielt. Die Marke konzentriert sich auf die alte Getreidesorte Sorghum, ein glutenfreies Getreide, das als Weizenalternative verwendet wird, und positioniert sich als einfacher Snack statt als rein lifestyle-orientierte Wellness-Marke. Dies macht es einfacher, Cob in die breiteren ernährungsbezogenen Interessen von Novak Djokovic einzuordnen, ohne das Unternehmen selbst zu überhöhen.

Zudem investierte er in Waterdrop, das österreichische Unternehmen für Hydratationslösungen, das vor allem für seine kompakten Geschmackstabletten und Getränkekonzentrate bekannt ist, die Wasser geschmackvoller machen sollen, ohne auf abgefüllte Plastikflaschen angewiesen zu sein. Waterdrop hat seine Identität rund um Bequemlichkeit und abfallarme Hydratation aufgebaut, was dem Unternehmen einen anderen Fokus als Cob verleiht, obwohl beide perfekt zu den funktionalen Alltagsprodukten passen, die Novak Djokovic bevorzugt.

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Regeneration und Biotechnologie

Novak Djokovic hat zudem Positionen in gesundheitsorientierten Unternehmen bezogen. Im Jahr 2020 erwarb er einen Anteil von 80 Prozent an QuantBioRes, einer dänischen Biotechnologie-Firma. QuantBioRes wird als ein Unternehmen beschrieben, das an der Erforschung von Nicht-Impfstoff-Behandlungen gegen COVID-19 arbeitet, was es fest im Bereich der Biowissenschaften und nicht in der reinen Verbraucher-Wellness verortet.

Später erwarb Novak Djokovic eine bedeutende Beteiligung an Incrediwear und wurde globaler Markenbotschafter für das Unternehmen, das bioaktive Regenerationskleidung herstellt, die auf infrarot- und halbleiter-infundierten Textilien basiert. Die Produkte von Incrediwear werden eher für Regeneration und Unterstützung als für sportliche Mode vermarktet, weshalb die Verbindung zu Novak Djokovic sehr direkt ist.

Sportbeteiligungen

Sein Portfolio beschränkt sich nicht nur auf Wellness-Marken. Im Jahr 2025 wurde Novak Djokovic Teil der Investorengruppe hinter dem französischen Fußballverein Le Mans FC. Berichten zufolge schloss er sich einer größeren Gruppe an, zu der auch die ehemaligen Formel-1-Fahrer Felipe Massa und Kevin Magnussen gehörten. Der Deal wurde als Minderheitsbeteiligung beschrieben, was eher als Investment zu verstehen ist und weniger als Einstieg in die tägliche Kontrolle des Vereins. Le Mans war kürzlich in die Ligue 2 aufgestiegen, was dem Investment ein sichtbareres Sportbusiness-Profil verlieh und Novak Djokovic zusammen mit anderen hochkarätigen Geldgebern in einen Verein mit Wachstumspotenzial brachte. Dies zeigt auch, dass er bereit ist, über Konsumgüter hinaus in echte Sportanlagen und Vereine zu investieren.

Immobilienbesitz

Immobilien scheinen einen weiteren bedeutenden Teil des Vermögens von Novak Djokovic außerhalb des Tennissports auszumachen, obwohl der genaue Wert seiner Bestände nicht vollständig öffentlich ist. Berichte bringen ihn mit Wohnsitzen und Apartments in New York, Monte Carlo, Marbella und Belgrad in Verbindung. Diese Immobilien sind am besten als eine Mischung aus Wohnsitz, Trainingsbasis und langfristiger Vermögensanlage zu verstehen.

Es gibt einen klaren roten Faden in den Investitionen von Novak Djokovic: Sie unterstreichen das, was er öffentlich präsentiert — einen Fokus auf ganzheitliche Gesundheit, Regeneration und Langlebigkeit. Anstatt eines eklektischen Promi-Portfolios bevorzugt Novak Djokovic Kategorien, in denen er persönliche Expertise einbringen oder Produkte selbst testen kann. Diese Vorliebe reduziert das Engagement in rein spekulativen Sektoren und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass seine Kapitalentscheidungen von der gelebten Erfahrung eines der weltweit führenden Athleten geprägt sind.

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