How Sam Tamayo is transforming youth engagement into measurable impact through systems, mentorship and community-driven leadership models (Photo: Courtesy of Sam Tamayo)
Cover Wie Sam Tamayo durch Systeme, Mentoring und gemeinschaftsgesteuerte Führungsmodelle das Engagement der Jugend in messbaren sozialen Einfluss verwandelt (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Sam Tamayo)
How Sam Tamayo is transforming youth engagement into measurable impact through systems, mentorship and community-driven leadership models (Photo: Courtesy of Sam Tamayo)

Sam Tamayo leitet Project SMILE und entwickelt Systeme, in denen junge Führungskräfte Initiativen für marginalisierte Gemeinschaften mitgestalten und so Handlungsfähigkeit in messbaren sozialen Einfluss umwandeln

Im Mittelpunkt von Project Smile steht ein täuschend einfaches Prinzip: Junge Menschen sind bereits heute Führungspersönlichkeiten und nicht erst die Führungskräfte von morgen. Unter der Leitung der Gründerin und Geschäftsführerin Sam Tamayo hat sich diese Idee von einer Philosophie zu einer operativen Strategie entwickelt. Die Gen.T Leader of Tomorrow des Jahres 2025 hat etablierte Systeme geschaffen, die es Freiwilligen auf den gesamten Philippinen ermöglichen, Kampagnen zur Stärkung marginalisierter Stimmen mitzugestalten, wodurch sichergestellt wird, dass Initiativen partizipativ und wirkungsvoll sind.

Tamayo gestaltet Räume, in denen junge Teilnehmer lernen zu verhandeln, Strategien zu entwickeln und Initiativen mit greifbaren Ergebnissen umzusetzen. Der Erfolg von Project Smile misst sich nicht an Auszeichnungen oder Medienpräsenz, sondern an der Eigenverantwortung, die unter den Freiwilligen gefördert wird — Teenager und junge Erwachsene, die von passiven Beobachtern zu aktiven Entscheidungsträgern werden, welche ihre Gemeinschaften prägen.

In einem Sektor, der oft von flüchtigen Kampagnen dominiert wird, bietet Tamayos Ansatz ein Modell für nachhaltiges Engagement. Indem sie Macht umverteilt und Mentoring in das operative Design integriert, zeigt sie auf, wie von der Jugend geleitetes Handeln dauerhaften sozialen Wandel bewirken kann. Ihre Arbeit unterstreicht eine entscheidende Lektion für Führungskräfte weltweit: Systeme, die andere befähigen, verstärken die Wirkung weit über die individuelle Leistung hinaus.

Tatler Asia
Sam Tamayo of Project Smile explains how structured youth leadership and systems thinking are reshaping social impact in the Philippines today.
Above Sam Tamayo von Project Smile erklärt, wie strukturierte Jugendführung und das Denken in Systemen den sozialen Einfluss auf den Philippinen heute grundlegend neu gestalten.
Sam Tamayo of Project Smile explains how structured youth leadership and systems thinking are reshaping social impact in the Philippines today.

Q&A

Wo hat Ihre Arbeit den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen?

Es geht weniger um die Kampagnen selbst, sondern vielmehr um die Menschen dahinter. Ich habe erlebt, wie Freiwillige von Zuschauern zu aktiven Gestaltern des Wandels wurden. Die Systeme und Strukturen, die wir erschaffen — sichere, unterstützende Räume zum Lernen, Hinterfragen und Führen — ermöglichen es ihnen, Eigenverantwortung zu übernehmen und ihre Gemeinschaften zu beeinflussen. Dieser Wandel, von der Beobachtung zur aktiven Teilnahme, ist das nachhaltigste Ergebnis unserer Arbeit.

Was erscheint Ihnen in Ihrer heutigen Arbeit am dringlichsten?

Die Anerkennung junger Menschen als gegenwärtige, nicht nur zukünftige Führungskräfte. Sie prägen bereits heute die Entwicklungen in den Bereichen Transparenz, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Unsere Aufgabe ist es, Barrieren abzubauen, Macht umzuverteilen und mit ihnen als Partner zusammenzuarbeiten — damit ihr Einfluss auf die Gesellschaft unmittelbar und messbar wird.

Sind Sie als Frau in Ihrer Branche auf Herausforderungen gestoßen?

Subtile Vorurteile existieren zweifellos — Fragen zur Work-Life-Balance oder Kompetenz werden Frauen oft gestellt, Männern hingegen selten. Diese Momente verdeutlichen kulturelle Stereotypen, bestärken aber auch die Notwendigkeit, mit Integrität zu führen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen für ihre Arbeit geschätzt und nicht infrage gestellt werden.

Welches waren die Wendepunkte in Ihrer Karriere?

Mein Aufenthalt als Chevening-Stipendiatin am University College London öffnete mir die Türen zu globaler Zusammenarbeit und Problemlösung. Erfahrungen wie Design-Workshops im Libanon und die Beratung für britische Wohltätigkeitsorganisationen schärften meinen Ansatz für komplexe Systeme. Sie zeigten mir, dass es bei guter Führung darum geht, mit Ungewissheit umzugehen, Strukturen zu entwerfen und die kollektive Wirkung zu verstärken.

Wie hoffen Sie, dass Ihr Weg die nächste Generation weiblicher Führungskräfte prägt?

Wirkung erfordert weder große Anfänge noch Perfektion. Beginnen Sie mit Überzeugung, zeigen Sie Präsenz und vertrauen Sie darauf, dass Ihre Stimme zählt. Führung, die auf einem klaren Zweck und Empathie basiert, transformiert nicht nur Gemeinschaften — sie definiert auch die Möglichkeiten für jene neu, die nachfolgen.


Anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums in diesem Jahr ehrt Tatler 25 bemerkenswerte Frauen, deren Vision und Mut Branchen, Gemeinschaften und den nationalen Diskurs transformieren — jede von ihnen geht einen entscheidenden Schritt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck in der philippinischen Gesellschaft.

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Syrah Vivien Inocencio
Redakteur für Macht und Zweck, Tatler Philippines
Tatler Asia

Syrah ist Redakteurin für den Bereich „Kraft & Sinn“ bei Tatler Philippines und beleuchtet dort außergewöhnliche Lebenswege, die die Philippinen und Asien prägen. Sie berichtet über Wirtschaft, Innovation, Wirkung und Kultur – und verfolgt die Menschen, Ideen und Kräfte, die unser heutiges Leben und Denken bestimmen.