Fast drei Jahrzehnte, nachdem die Owens-Schwestern ihren ersten Zauber wirkten, kehren Sandra Bullock und Nicole Kidman für „Practical Magic 2“ zurück und bringen die Schwesternschaft, Romantik und Verzauberung zurück, an die wir nie aufgehört haben zu glauben — das ist wahre Practical Magic.
Es gibt Filme, die man immer wieder sieht — nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie sich wie ein Zuhause anfühlen. Practical Magic ist ein solcher Film; er existiert irgendwo zwischen Erinnerung und Geborgenheit, zwischen einem Mitternachts-Margarita mit der besten Freundin und dem Gefühl, an einem verregneten Abend in eine warme Decke eingekuschelt zu sein. Diese Form von Practical Magic bleibt uns erhalten.
Als nun, fast drei Jahrzehnte später, Practical Magic 2 erscheint, drängt sich eine verständliche Frage auf: Kann man wirklich nach Hause zurückkehren? Auf wundersame Weise lautet die Antwort: Ja, man kann. Dank der Practical Magic, die den Kern dieser Geschichte bildet, fühlt es sich an, als wäre man nie fortgewesen.
Mehr von Tatler: Lernen Sie die 10 neuen Nationalkünstler der Philippinen kennen

Above Sandra Bullock und Nicole Kidman glänzen erneut in „Practical Magic 2“ (Foto: Warner Bros. Pictures)
Warnung: Enthält Spoiler
Was an Practical Magic 2 als Erstes auffällt, ist der Lauf der Zeit. Sally Owens ist nicht mehr die Frau, der wir 1998 begegneten, und auch ihre freiheitsliebende Schwester Gillian hat sich gewandelt. Sandra Bullock und Nicole Kidman kehren als Sally und Gillian Owens zurück — älter, gezeichnet von den gelebten Jahren. Doch in dem Moment, in dem sie gemeinsam auf der Leinwand erscheinen, geschieht fast Unmögliches: Es fühlt sich an, als wären wir in die Küche der Owens-Schwestern zurückgekehrt und die dazwischen liegenden Jahre wären einfach verflogen. Die Chemie ist nach wie vor spürbar, vielleicht sogar durchdrungen von einer noch tieferen Practical Magic.

Above Stockard Channing und Dianne Wiest kehren als Tanten in „Practical Magic 2“ zurück (Foto: Warner Bros. Pictures)
Dianne Wiests Tante Jet und Stockard Channings Tante Frances bleiben zwei der bezauberndsten Säulen des Owens-Universums. Ihre Exzentrik, Wärme und eigentümliche Weisheit wirken wunderbar bewahrt; es scheint, als hätte sie die Zeit nur noch mehr zu sich selbst finden lassen. Sie erneut neben Sally und Gillian zu sehen, weckt eine ganz besondere Art von Wehmut — jene wohlige Art, die entsteht, wenn man erlebt, wie Charaktere, mit denen man aufgewachsen ist, ebenfalls altern. Denn das ist vielleicht die leiseste, aber schönste Form von Practical Magic in diesem Film: Er erlaubt seinen Charakteren, mit Würde zu altern.
Siehe auch: Feier des philippinischen Kinos: Highlights des Manila International Film Festival 2026 in Hollywood

Above Joey King und Maisie Williams als neue Generation in „Practical Magic 2“ (Foto: Warner Bros. Pictures)
Natürlich tritt nun eine neue Generation von Owens-Frauen auf den Plan. Joey King übernimmt die Rolle der Kylie Owens, während Maisie Williams ihre Schwester Antonia spielt — Sallys Töchter, die das komplizierte Erbe ihrer Familie im Umgang mit Practical Magic antreten.
Es gibt neue Liebesgeschichten und neue Gesichter, darunter Lee Pace als Ian Wright und Xolo Maridueña als Gideon. Sie bringen frische romantische Möglichkeiten und Herausforderungen für eine Familie, die — buchstäblich — einen Fluch in der Liebe trägt. Doch die wahre Essenz von Practical Magic war nie nur die Romantik; es ist die tiefe Verbundenheit einer Familie, die uns immer wieder in diese Welt der Practical Magic zieht.

Above Nicole Kidman verkörpert erneut die facettenreiche Gillian Owens (Foto: Warner Bros. Pictures)
Das Herz des Films bleibt wunderbar vertraut. Da ist der Mondschein, die Kerzen, die Exzentrik und die unerschütterliche Schwesternschaft. All das vermittelt uns weiterhin das Gefühl, dass irgendwo, verborgen unter unserer alltäglichen Welt, eine andere existiert, die nur darauf wartet, durch Practical Magic entdeckt zu werden. Die wohl größte Magie des Films liegt jedoch nicht in der Wiederkehr des Übernatürlichen, sondern darin, wie etwas geliebtes Altes zu uns zurückkehrt.
Wir haben uns seit 1998 verändert, genau wie die Schauspielerinnen und ihre Rollen. Doch während wir Sally und Gillian begleiten, fällt es leicht, sich an die Person zu erinnern, die man war, als man ihnen zum ersten Mal begegnete. Das ist das Geschenk der Nostalgie, wenn sie mit der richtigen Prise Practical Magic serviert wird: Sie lädt nicht nur zum Erinnern ein, sondern lässt uns fühlen.

Above „Practical Magic 2“ läuft aktuell in den philippinischen Kinos (Foto: Warner Bros. Pictures)
Practical Magic 2 mag zwar der neuen Generation von Owens-Frauen gehören, vergisst jedoch nie jene, die den Weg bereitet haben. Es ist eine Fortsetzung, zweifellos, aber auch ein Liebesbrief an den Film, der uns einst in diese Familie und ihre ganz eigene Practical Magic verlieben ließ.
Wenn Sie Practical Magic lieben oder einfach ein wenig dieser besonderen Practical Magic für sich selbst erleben möchten, dann sollten Sie den Film in den philippinischen Kinos nicht verpassen. Genießen Sie ihn auf der großen Leinwand — am besten in Begleitung eines geliebten Menschen.





