Cover Mawar Eva de Jongh, Sha Ine Febriyanti und Deva Mahenra repräsentieren kontrastierende, aber sich ergänzende Geschmackselemente und die tiefe Liebe zur Kulinarik in der neuen Netflix-Originalserie ‘Luka, Makan, Cinta’.

Mit “Luka, Makan, Cinta” serviert Netflix eine Geschichte, die nicht nur mit der malerischen Landschaft Balis das Auge verwöhnt, sondern auch mit einer wahren Liebe zur tiefgründigen Geschmacksexploration hinter den Türen einer professionellen Küche den Gaumen anregt

Die Küche wird oft als das Herzstück eines Hauses betrachtet, doch in der professionellen Kulinarik ist sie ein wahres Schlachtfeld, das äußerste Präzision und eiserne Nerven erfordert. Teddy Soeria Atmadja, ein Regisseur, der für seine meisterhafte Darstellung menschlicher Komplexität bekannt ist (man denke nur an Lovely Man, The Architecture of Love oder Dopamine), entführt uns nun mit seiner neuesten Originalserie “Luka, Makan, Cinta” hinter die Kulissen der Gastronomie. Die Serie, die am 15. April 2026 exklusiv auf Netflix Premiere feiert, ist weit mehr als nur eine Zurschaustellung kulinarischer Ästhetik. Vielmehr ist sie eine fesselnde Geschichte über das Ego, familiäres Erbe, die unermüdliche Suche nach Anerkennung inmitten heißer Küchendämpfe und die grenzenlose Liebe zur Kochkunst.

 

Tatler Asia
Above “Luka, Makan, Cinta” ist ab dem 15. April 2026 exklusiv auf Netflix verfügbar.

Die komplexe Dynamik zwischen Mutter und Tochter

Im Mittelpunkt der Handlung steht Luka (gespielt von Mawar Eva de Jongh), eine ehrgeizige junge Köchin, die davon träumt, die Position der Küchenchefin im legendären Restaurant ihrer Mutter zu übernehmen. Ihr größtes Hindernis ist jedoch nicht mangelnde Technik, sondern ihre eigene Mutter, Sari (Sha Ine Febriyanti). Als furchteinflößende Eigentümerin und Chefköchin hält sie an extrem hohen Standards fest, die nahezu unerreichbar scheinen.

Die Spannungen erreichen den Siedepunkt, als die Mutter ausgerechnet Dennis (Deva Mahenra) ihr Vertrauen schenkt. Dieser neue Koch tritt als absolute Antithese und härtester Konkurrent für Luka in Erscheinung. Genau an diesem Punkt wird die Erzählung äußerst persönlich. Die Zuschauer erleben hautnah, wie fragil ein Familienunternehmen werden kann, wenn die Grenzen zwischen beruflicher Professionalität und mütterlicher Liebe zu verschwimmen beginnen.

Above Deva Mahenra brilliert an der Seite von Mawar Eva de Jongh in der faszinierenden Serie “Luka, Makan, Cinta”.

Das absolute Highlight: Die Vielfalt der indonesischen Kulinarik

Einer der größten Anziehungspunkte dieser Serie ist der Mut, den Reichtum der indonesischen Küche in den Vordergrund zu stellen. Produziert von Karuna Pictures, nutzt “Luka, Makan, Cinta” die atemberaubende Kulisse Balis, wodurch die authentische Geschmacksidentität noch eindrucksvoller zur Geltung kommt. Das Publikum wird Zeuge des kreativen Prozesses hinter erlesenen Gerichten, die jahrhundertealte Traditionen mit einem modernen Twist vereinen.

In einem exklusiven Interview mit Tatler Indonesia am Rande eines Fotoshootings zur Serie verrieten Mawar und Deva, dass sie monatelang ein intensives Training bei einem echten Chefkoch absolvieren mussten, um in ihren Rollen vollends zu überzeugen. Die Präsenz weiterer herausragender Schauspieler wie Donny Damara, Adipati Dolken und Asmara Abigail verleiht der fesselnden Handlung, in der auch die romantische Liebe nicht zu kurz kommt, noch mehr Tiefe und Textur.

Weit mehr als nur ein gewöhnliches Restaurant-Drama

“Luka, Makan, Cinta” zu schauen, fühlt sich an wie der Genuss eines exquisiten Degustationsmenüs, das mit größter Leidenschaft zubereitet wurde. Es entfaltet sich die bittere Note des Scheiterns, die säuerliche Nuance familiärer Konflikte sowie eine perfekt abgestimmte Prise Romantik. Teddy Soeria Atmadja scheint uns daran erinnern zu wollen, dass sich hinter jedem noch so kunstvoll angerichteten Teller ein kräftezehrender Prozess voller Hingabe verbirgt.

Obwohl die Serie mit einer visuell appetitanregenden Präsentation glänzt, die einem wunderschönen Gericht gleicht, könnten sich anspruchsvolle Zuschauer nach einer etwas mutigeren Charakterentwicklung sehnen. Es gibt zweifellos emotionales Potenzial, das noch tiefgründiger hätte erforscht werden können, um die Beziehungen der Protagonisten so intensiv wirken zu lassen wie die flirrende Hitze in ihrer Küche. Dennoch ist dieses Netflix-Original absolut sehenswert — als ehrenvolle Hommage an alle Meister der Kulinarik und an all jene, die unermüdlich darum kämpfen, ihren wahren Wert vor ihren Liebsten zu beweisen.