In der neu fertiggestellten “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3 hat der Architekt Carlo Calma eine weitläufige Design-Narrative geschaffen, die von philippinischer Materialität, skulpturalem Erzählen und grenzenloser Gelassenheit geprägt ist – ein neuer Standard für das NAIA.
Flughäfen werden oft als hektische und vergängliche Orte wahrgenommen, doch in den fähigen Händen eines Designers wie Carlo Calma können sie zu Zufluchtsorten für den anspruchsvollen Reisenden werden. Ein exzellentes Beispiel ist die neu fertiggestellte “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3. Calmas aktuelles Projekt bietet Platz für 700 Gäste, wirkt dabei jedoch nie überfüllt. Mit einem Golfsimulator, einem Weinkeller und einem Betreuungsraum ist dieser Raum eine Oase des Komforts und des Genusses für Reisende am NAIA.
“Wir wollten bewusst unterschiedliche Bereiche schaffen, damit sich der Gast nicht wie an einem Flughafen fühlt”, erklärt Calma. Von der beruhigenden Farbpalette der Wände bis hin zu den großzügig verteilten, bequemen Sitzmöglichkeiten spüren Besucher die gastfreundliche philippinische Seele, die sie auf ihre Reise einstimmt – oder ihnen einen passenden, warmherzigen Abschied bereitet, unabhängig davon, wie kurz ihr Aufenthalt in diesem Land war.
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Above Der Empfangsbereich der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, entworfen von Carlo Calma für eine entspannte Ankunft am NAIA.
Die Ankunft am NAIA
Beim Betreten der “First Meridian Lounge” gelangen Gäste in eine Bibliothek mit hochmodernen Schlafkapseln, während ein angrenzender Korridor von skulpturalen Installationen gesäumt ist, die vom Anahaw-Blatt inspiriert wurden und ein Gefühl von Natur vermitteln.

Above Die bogenförmigen Details der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, entworfen von Carlo Calma, unterstreichen das elegante Design am NAIA.
Anschließend können die Gäste im “Piano Lounge”-Restaurant eine köstliche Mahlzeit genießen, den Weinkeller, die Bäckerei oder die privaten Speiseräume erkunden. “Wir haben den Raum so choreografiert, dass er sich beim Betreten großartig und offen anfühlt”, so Calma. “Man entscheidet selbst, wohin man gehen möchte, je nachdem, wie viel Zeit man bis zum Flug hat.”
Diese Großzügigkeit verdankt der Raum der ursprünglichen Struktur des Terminals. Unter Nutzung der architektonischen Substanz führte Calmas Team dreidimensionale Bögen ein, verkleidete die Säulen und erhöhte die Gewölbedecken, sodass die Lounge am NAIA stets weitläufig und luftig wirkt. Dieser architektonische Kniff ermöglicht es, auch eine große Anzahl an Gästen komfortabel unterzubringen.
Eine Palette, inspiriert durch das Land
Ein wesentlicher Teil des Designprozesses war die Farbwahl. Weit entfernt davon, nur dekoratives Beiwerk zu sein, wurden die Farbtöne gezielt aufeinander abgestimmt, um Ruhe für Geist und Körper zu schaffen. Calma wählte die verspielten Nuancen von Calamansi und Atis-Grün, um Gäste bei der Ankunft zu faszinieren und sie sanft in wärmere Texturen zu führen.
Mit den terrakottafarbenen Säulen spiegelt die Lounge am NAIA die biologische Vielfalt der Philippinen wider. “Diese Farben senken das Cortisollevel und erzeugen eine Wahrnehmung von Weite”, schwärmt der Designer.
Das Lichtkonzept ergänzt das Farbschema nahtlos. Statt einer gleichmäßigen Ausleuchtung wollte Calma, dass jede Leuchte Tiefe verleiht. Die sanfte Beleuchtung unterstreicht die Architektur und betont den Kontrast zwischen Materialien wie Holz, Marmor, Leder und Stein, was einen erholsamen Gegenpol zur Hektik außerhalb der Lounge am NAIA schafft.
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Harmonisches Erbe

Above Der Buffetbereich der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, ein exklusiver Service am NAIA.

Above Gemütliche Sitzgelegenheiten in der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, die den Komfort am NAIA definiert.
Fragt man nach den einprägsamsten Elementen, hebt Calma die maßgefertigte Kunst hervor. Am Eingang zieht eine dreiteilige Installation aus Narra-Holz, dem Nationalbaum der Philippinen, alle Blicke auf sich. Ihre verzweigten Formen betonen die tiefe Verbundenheit der Filipinos zur Natur.
CNC-gefräste Holzdetails variieren in den kräftigen Grüntönen des Eingangs. Calma enthüllt ein verspieltes Detail: Ein Tarsier-Affe versteckt sich für aufmerksame Gäste. “Wie in den meisten meiner Räume integriere ich Kunstwerke, um die Reiseerfahrung zu bereichern”, sagt er, “und natürlich fördert es auch Instagram-Momente.”
Im Korridor geht die Geschichte in der Installation “Under the Shade” weiter, inspiriert vom Anahaw-Blatt. Hier verschmelzen Blätterfragmente zu einer geführten Meditation durch das kulturelle Gedächtnis der Philippinen.
Der Übergang zum Essbereich gestaltet sich nahtlos, wobei das Design nun Musik statt Botanik thematisiert. Holzlamellen formen Klaviertasten an den Wänden, und ein maßgefertigtes Keramikdetail in den Tischen sorgt für ein immersives Erlebnis in dieser Lounge am NAIA.
Weitere markante Funktionen

Above Der edle Weinkeller der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, ein Highlight für Passagiere am NAIA.

Above Der Golfsimulatorraum der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, für Unterhaltung am NAIA.

Above Das Badezimmer der “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3 bietet Erholung am NAIA.
Die privaten Konferenzräume bieten ein entspanntes Designkonzept. Geometrische Wandverkleidungen interpretieren das Bogen-Motiv der Außenfassade neu und lassen den kompakten Raum größer wirken.
Zu den einzigartigen Extras am NAIA Terminal 3 gehören ein Spielzimmer und ein Babybereich sowie Bibliothek, Weinkeller und Golfsimulator. Für Calma stellt diese Vielfalt sicher, dass der Aufenthalt unvergesslich bleibt. “Die First Meridian Lounge bietet eine maximal breite Palette an Annehmlichkeiten für alle Fluggäste am NAIA”, betont er. Die Balance zwischen Exklusivität und Zugänglichkeit zeigt seinen durchdachten Designansatz. “Wir wollten einen Ort, der warm und einladend ist, ganz wie der philippinische Geist.”
Above Einblick in die “First Meridian Lounge” am NAIA Terminal 3, entworfen von Carlo Calma für Reisende am NAIA.
Die “First Meridian Lounge” markiert das neueste Kapitel in Calmas Arbeit am NAIA Terminal 3, nach der “OFW Lounge” und “The Food Village”. Er arbeitet bereits an neuen Konzepten wie “Voyage” und einer duty-free Entwicklung. Für Calma bedeuten solche Projekte mehr als Design. “Infrastrukturprojekte wie am NAIA sind eine Leidenschaft, da sie unser Land repräsentieren”, sagt er. “Es ist ein Privileg, die Schönheit unserer Kultur und Handwerkskunst hervorzuheben.”
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