Ein exklusiver Leitfaden über die verschiedenen Kaviarsorten, von Sevruga bis Beluga, und wie Seltenheit, Störart und Rogengröße jede Variante prägen.
Kaviar wird oft mit gehobener Tischkultur und Fine Dining assoziiert, doch die Kategorie selbst definiert sich über eine spezifische Zutat: den gesalzenen Rogen des Störs. Diese urzeitlichen Fische leben seit Millionen von Jahren in eurasischen Gewässern, insbesondere in der Region des Kaspischen und Schwarzen Meeres. Historisch betrachtet stammte der meiste Kaviar von wilden Stören aus diesen Gewässern. Überfischung und Naturschutzmaßnahmen haben die Industrie jedoch grundlegend gewandelt. Heute unterliegen die Störfischereien strengen internationalen Vorschriften, während Aquakulturen in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien einen Großteil des weltweiten Angebots produzieren.
Um die verschiedenen Kaviarsorten zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Störarten befassen, von denen der Rogen gewonnen wird. Jede Art bringt Eier hervor, die sich in Größe, Farbe und Textur unterscheiden. Einige sind fest mit einer ausgeprägten Salznote, während andere weicher sind und ein milderes Aroma aufweisen. Auch die Reifezeit der jeweiligen Störart beeinflusst das Angebot maßgeblich. Manche Fische produzieren bereits nach sieben bis zehn Jahren Rogen, während andere fast zwei Jahrzehnte benötigen. Diese biologischen Unterschiede erklären, weshalb bestimmte Kaviarsorten breiter verfügbar sind, während andere eine absolute Rarität bleiben.
Der folgende Leitfaden präsentiert Ihnen einige der bekanntesten Kaviarsorten, geordnet von den am leichtesten zugänglichen bis hin zu den seltensten und exklusivsten Varianten.
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