Diese acht Chilisorten verleihen der südostasiatischen Küche durch ihr unterschiedliches Schärfeprofil und ihre Aromen eine besondere Charakteristik. Entdecken Sie die Welt der Chilis.
Chilis sind ein unverzichtbarer Bestandteil der südostasiatischen Kulinarik und verleihen den bekanntesten Gerichten der Region weit mehr als nur Schärfe. Je nach Sorte sorgen sie für eine rauchige Note, fruchtige Nuancen, eine pikante Würze, eine leuchtende Farbe oder eine langsam ansteigende Wärme in Sambals, Currys, Suppen, Pfannengerichten und Dips.
In ganz Südostasien werden verschiedene Chilisorten für ihre spezifischen kulinarischen Eigenschaften geschätzt. Obwohl einige Namen regional synonym verwendet werden, hat jede Chilisorte ihren festen Platz in der lokalen Esskultur. Von indonesischem Cabe Rawit bis hin zu Thailands Prik Chee Fah — hier sind acht Chilis, die die südostasiatische Küche und die dort verwendeten Chilis maßgeblich definieren.
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1. Cili Padi
Klein, aber mit einer intensiven Schärfe ausgestattet, gehört Cili Padi zu den bekanntesten Chilis in der malaysischen Küche. Sie wird häufig in Soja-Dips geschnitten, zu Sambal Belacan verarbeitet oder im Ganzen in Suppen, Currys und Pfannengerichten verwendet.
Durch die weitverbreitete Nutzung in der häuslichen Küche und bei alltäglichen Würzmitteln ist Cili Padi beinahe ein Synonym für die Vorliebe der Malaysier für kräftige Chilis geworden.
2. Cili Kulai
Benannt nach dem Bezirk Kulai in Johor, ist diese längliche Chilisorte größer und in der Regel milder als Cili Padi. Dank ihrer fleischigen Textur und leuchtend roten Farbe eignet sie sich besonders gut für Sambal, Currypasten, Chilisaucen und andere Rezepte, die eine großzügige Menge an Chilis erfordern, ohne dabei eine überwältigende Schärfe zu erzeugen.
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3. Prik Kee Noo Suan
Eine kleine thailändische Chilisorte, die für ihre extrem konzentrierte Schärfe bekannt ist. Sie wird oft für Nam Prik zerstoßen, in Fischsaucen-Dips gehackt oder in Currys, Salaten und Saucen verarbeitet. Trotz ihrer geringen Größe ist sie zentral für die bei vielen Thai-Gerichten geschätzte, intensive und frische Chilinote.
4. Prik Chee Fah
Sie wird für ihre lebendige Farbe, eine subtile Fruchtigkeit und eine moderate Schärfe geschätzt. Man schneidet sie häufig in Pfannengerichte, verwendet sie als Garnitur oder trocknet sie, um sie zu Currypasten und Chilipulver zu verarbeiten. Ihre mildere Art erlaubt es Köchen, sie großzügig einzusetzen, um Geschmack und Farbe der Chilis zu intensivieren, ohne das Gericht zu scharf zu machen.
5. Cabe Rawit
Die kleine, feurige Vogelaugenchili aus Indonesien ist ein wesentlicher Bestandteil der vielfältigen Sambal-Kultur des Landes. Sie wird oft roh gemahlen, frittiert, eingelegt oder einfach als Beilage zu Reis, Nudeln und Snacks serviert. Ihre saubere, aber kraftvolle Chilischärfe harmoniert besonders gut mit reichhaltigen Kokosgerichten und öligen Speisen. In ganz Indonesien finden verschiedene Farbvarianten dieser Sorte Verwendung.
6. Siling Labuyo
Siling Labuyo wird meist in Sawsawan zerkleinert, die typischen Dips zu gegrillten, frittierten oder gedämpften philippinischen Gerichten, und dient auch dazu, Kokoseintöpfe zu beleben.
Diese Chilisorte besitzt eine besondere kulturelle Bedeutung auf den Philippinen, wo man zwischen echtem Siling Labuyo und importierten oder hybriden Vogelaugenchili-Sorten, die unter demselben Namen verkauft werden, zunehmend unterscheidet.
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7. Siling Haba
Siling Haba ist länger, grüner und wesentlich milder als Siling Labuyo und wird ebenso sehr für ihr grasiges Aroma wie für ihre Schärfe geschätzt. Auch bekannt als Siling Panigang, wird sie oft im Ganzen zu säuerlichen Suppen wie Sinigang sowie zu Kokosgerichten und Gemüseeintöpfen gegeben.
Da sie ihre Schärfe nur allmählich an die Speisen abgibt, sorgt diese Chili für Duft und Wärme, ohne dass andere Aromen des Gerichts in den Hintergrund treten.
8. Ớt Hiểm
Ớt Hiểm ist eine kleine vietnamesische Chilisorte aus der Familie der Vogelaugenchilis, die für ihre direkte und anhaltende Schärfe bekannt ist. Sie wird häufig in Saucen gehackt, für Marinaden und Pfannengerichte verwendet, in Essig eingelegt oder frisch zu Suppen und Nudelgerichten gereicht.
Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einer alltäglichen Quelle für Schärfe in der vietnamesischen Küche, in der die Chili oft separat angeboten wird, damit die Gäste die Intensität selbst anpassen können.
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